Entwicklungshelfer im Einsatz

Mit einer Vielzahl von Instrumenten unterstützt die GIZ ihre Partner vor Ort. Eins dieser Instrumente ist der Entwicklungsdienst; in diesem Bereich ist die GIZ einer der führenden Anbieter in Europa. Jährlich beschäftigt sie im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung rund 1.000 Entwicklungshelfer.

Weltweites Engagement – Partnerschaft vor Ort

Entwicklungshelfer engagieren sich im Rahmen von lokalen Partnerschaften in der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, betreiben Demokratieförderung bei Zivilgesellschaft und Kommunen, fördern ländliche Entwicklung und Ressourcensicherung und setzen sich für effiziente Gesundheitssysteme sowie zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung ein.

Zurückgekehrte Fachkräfte tragen aktiv zur entwicklungspolitischen Bildung und damit zu einer offenen und toleranten Gesellschaft in Deutschland bei. Mit dem Nachwuchsförderungsprogramm (NFP) gibt die GIZ Berufsanfängern die Möglichkeit, ein Jahr lang berufliche, interkulturelle und entwicklungspolitische Erfahrungen in einem Partnerland zu sammeln.

Nah dran

Entwicklungshelfer arbeiten unmittelbar und partnerschaftlich mit den Menschen vor Ort. Sie verbinden fachliche und interkulturelle Kompetenz mit sozialem Engagement. Ihr Einsatz erfolgt im Rahmen bilateraler Vorhaben der Technischen Zusammenarbeit und auf Anfrage von Partnerorganisationen und in direktem Kontakt mit den Zielgruppen, sie arbeiten basisnah auf kommunaler und lokaler Ebene, bei Städten und Gemeinden und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Sie können grundsätzlich in allen Sektoren tätig sein, ein besonderer Fokus liegt jedoch auf der Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen.

Entwicklungshelfer ergänzen damit das Engagement der GIZ-Fachkräfte auf nationaler und regionaler Ebene, bei Ministerien, Verwaltungen und in der Privatwirtschaft. Auf diese Weise fördert die GIZ als Gesamtunternehmen den Dialog und die Vernetzung zwischen Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft und sorgt für einen umfassenden Transfer von Wissen und Erfahrung.

Fachkraft auf Zeit

Entwicklungshelfer sind Fachkräfte auf Zeit, die ihre spezifischen Berufs- und Fachkenntnisse, Erfahrungen und Kompetenzen zeitlich befristet Organisationen in Partnerländern zur Verfügung stellen. Sie werden auf Basis des Entwicklungshelfer-Gesetzes entsandt. Sie erhalten damit einen „Dienstvertrag“ anstelle eines Arbeitnehmervertrages. Mehr zu den Konditionen eines Entwicklungshelfereinsatzes finden Sie in unserem Stellenmarkt.

Erfahrungen weitertragen

Eine große Zahl von zurückgekehrten Entwicklungshelfern engagiert sich in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland. Sie tragen ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter in die Mitte der Gesellschaft und wirken damit als Multiplikatoren. Sie setzen Veränderungsprozesse in Gang und motivieren andere aktiv zu werden und sich für eine gerechte Gestaltung der Globalisierung einzusetzen.