Programm ZFD
Der ZFD der GIZ ist Teil eines Gemeinschaftswerks: Das Programm Ziviler Friedensdienst wird von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren gemeinsam getragen. Sieben deutsche Friedens- und Entwicklungsdienste führen den ZFD zusammen mit Partnerorganisationen in den Einsatzländern durch. Die gemischte Trägerschaft ermöglicht es, die vielfältigen Erfahrungen und Kontakte der einzelnen Träger zu nutzen und miteinander zu kombinieren.
Neben der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH als dem einzigen staatlichen Träger sind folgende Organisationen Träger des ZFD:
- Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V.(AGEH),
- Forum Ziviler Friedensdienst (Forum ZFD),
- Evangelischer Entwicklungsdienst (EED),
- Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e.V.(AGDF),
- Weltfriedensdienst e.V.(WFD),
- Internationaler Christlicher Friedensdienst (Eirene).
Die Träger entsenden Friedensfachkräfte auf Basis des Entwicklungshelfergesetzes zu den Partnerorganisationen vor Ort.
Jede Trägerorganisation kann auf eigene Ressourcen, Ansätze, Kompetenzen und Methoden zurückgreifen, hat eigene Schwerpunkte – etwa in der Menschenrechtsarbeit oder in der Friedens- und Entwicklungspolitik –, ein spezifisches Partnerspektrum und aufgrund ihrer Geschichte einen besonderen Zugang zu bestimmten Zielgruppen.
Zusammengeschlossen haben sich die Träger im Konsortium Ziviler Friedensdienst, in dem sie gemeinsam an der strategischen Ausrichtung und Weiterentwicklung des Programms arbeiten. Finanziert wird der ZFD vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
Seit seiner Einführung 1999 hat sich der ZFD als ein praxisnahes Instrument der zivilen Konfliktbearbeitung und Friedensförderung bewährt, das als Gemeinschaftswerk staatlicher und nichtstaatlicher Träger Vorbildcharakter zeigt. Der ZFD beweist, dass es gewaltfreie, effektive und effiziente zivile Mittel zur Friedensentwicklung und Krisenprävention gibt.
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Externe Links

- Überreste eines Schildes mit dem Schriftzug: „Genocide – don’t forget“
- Zum Gedenken an die Opfer des bewaffneten Konflikts in Peru liegt eine Rose auf den mit den Namen der Ermordeten versehenen Steinen.


Entwicklungsdienst