Internationale Waldpolitik

Zwei Mädchen aus Äthiopien sammeln Holz. © GTZ 2004.

Wälder sind Lebensraum...

... aber auch Produktionsmittel, Wasser- und Kohlenstoffspeicher und vieles mehr. Der Lebensunterhalt von 1,6 Milliarden Menschen hängt von Wäldern ab, 70 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten leben in Wäldern. Weil sie Treibhausgase speichern sind sie von globaler Bedeutung für das Klima und die Anpassung an den Klimawandel.

... und werden dennoch zerstört

Menschen zerstören weltweit jedes Jahr 15 Millionen Hektar Wald, jede Minute eine Fläche, die 44 Fußballfeldern entspricht.

Was sind die Ursachen?

Einerseits Armut und eine stetig wachsende Weltbevölkerung, die immer mehr Land für sich beansprucht sowie zerstörerische Waldbewirtschaftungsmethoden. Andererseits politische Faktoren: Mangel an politischem Willen, ein hohes Ausmaß illegaler Aktivitäten, zentralistische Entscheidungsstrukturen ohne Beteiligung der Bevölkerung, unsichere Landbesitzverhältnisse und exportorientierte Agrarindustrie.

Für eine bessere Waldpolitik

Das überregionale Projekt „Internationale Waldpolitik“ IWP setzt mit seiner Arbeit an den politischen Faktoren an. IWP verbindet die Beratungsarbeit in Partnerländern mit der Politikgestaltung auf internationaler Ebene.

Unser Erfolg

IWP hat Nationalen Waldprogrammen zum weltweiten Durchbruch verholfen: weltweit sind alle Länder aufgefordert, im Dialog mit allen Betroffenen langfristige politische Strategien zu entwickeln, um ihre Wälder nachhaltig zu nutzen und so für zukünftige Generationen zu bewahren.

Im Auftrag des BMZ

Ansprechpartner


Herbert Christ
Tel.: +49 6196 79-1282
Fax: +49 6196 79-7333
E-Mail: herbert.christ@giz.de

Aktuelles

Politischer Wille befördert regionale Waldkooperation
Gemeinsames Side-Event von FAO und GTZ im Auftrag des BMZ beim XIII. Weltforstkongress in Buenos Aires am 17. Oktober
'Vermiedene Entwaldung' - Topthema der internationalen Klimadiskussion
Interview mit GTZ-Abteilungsleiter Dr. Stephan Paulus zum Wald- und Klimaschutz

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