Sexuelle und reproduktive Gesundheit
| Sexuelle und reproduktive Gesundheit ist Menschenrecht |
| "Die Millenniums-Entwicklungsziele, allen voran die Beseitigung von extremer Armut und Hunger, sind nicht zu erreichen, wenn Fragen der Bevölkerung und reproduktiven Gesundheit nicht gezielt angegangen werden. Und das heißt verstärkte Anstrengungen zur Förderung von Frauenrechten und höhere Investitionen in Bildung und Gesundheit einschließlich reproduktiver Gesundheit und Familienplanung." Kofi A. Annan |
- 123 Millionen Frauen haben unzureichend Zugang zu Familienplanung.
- Jährlich kommt es zu 80 Millionen ungewollten Schwangerschaften und 46 Millionen Schwangerschaftsabbrüchen, 20 Millionen davon unter unsicheren Bedingungen.
- Jährlich sterben rund 600.000 Frauen nach Geburtskomplikationen.
- 38 Millionen Menschen leben mit HIV/AIDS.
- Jährlich infizieren sich 340 Millionen Menschen mit einer sexuell übertragbaren Krankheit.
Angesichts dieser Zahlen unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in mehr als 60 Ländern Gesundheitsprojekte, die sexuelle und reproduktive Gesundheit (SRG) fördern (Stand: 2004).
Erfolgreich tragen diese Projekte etwa dazu bei:
- die Müttersterblichkeit in Niger und der Mongolei zu senken,
- Familienplanung im Senegal und auf den Philippinen zu fördern,
- sowie Teenagerschwangerschaften und HIV/AIDS bei Jugendlichen in El Salvador vorzubeugen.