Hochschule und Wissenschaft

Hochschulen sind ungenutzte intellektuelle Goldminen für eine nachhaltige Entwicklung
(Daphné de Rebello, UNESCO, 2003)

Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen tragen maßgeblich zur Ausbildung von Fach- und Führungskräften bei. Qualifiziert und verantwortlich handelnd sind sie entscheidende Faktoren für die Zukunft und nachhaltige Entwicklung ihres Landes. Die Förderung von Hochschulen und der Wissenschaft nimmt aus diesem Grund einen wichtigen Stellenwert in der Entwicklungszusammenarbeit ein. In Entwicklungsländern studiert jedoch ein weitaus geringerer Anteil der Bevölkerung als in Industrieländern. Ein alarmierender Tatbestand, denn die wirtschaftlich-soziale und politische Entwicklung eines Landes, demokratisches Verhalten und gute Regierungsführung sind eng mit der Qualität der Hochschulbildung und der Forschung verbunden.

Studenten in Ägypten

Die GIZ trägt durch ihre Projekte mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen zu sozioökonomischen und politischen Veränderungen in ihren Partnerländern bei. Seit 2003 unterstützt sie  beispielsweise die „Higher Education Quality Management Initiative in Southern Africa“ (HEQMISA). HEQMISA hat nach Experteneinschätzung deutlich dazu beigetragen, dass das Thema Qualitätssicherung und -management an Hochschulen im südlichen Afrika verankert werden konnte. Nach einem von HEQMISA durchgeführten Workshop hat beispielsweise das Polytechnikum von Namibia auf oberster Ebene eine eigene Stabsstelle zu Qualitätssicherung eingerichtet. Von den hier eingeleiteten Maßnahmen profitieren etwa 20.000 Studierende pro Jahr.

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Im Auftrag des BMZ