Gleichberechtigung – Schlüssel für Entwicklung

Bildmarke des Programms Gleichberechtigung und Frauenrechte fördern, ein Kunstwerk aus Stein vor blauem Hintergrund

Gleichberechtigung der Geschlechter und die Förderung von Frauen sind Schlüssel für nachhaltige und sozial gerechte Entwicklung. Werden Frauen gleichberechtigt in Entwicklungsprozesse einbezogen, sind Familien gesünder und besser ernährt, ihre Einkommen, Ersparnisse und Investitionen steigen. Ungleichheit schadet also nicht nur Frauen, sie wirkt sich negativ auf die gesamte Gesellschaft aus.

Für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist die Förderung von Gleichberechtigung und Frauenrechten eigenständiges politisches Ziel. Männer und Frauen sollen gleichermaßen an sozialer und ökonomischer Entwicklung beteiligt sein, geschlechtsspezifische Diskriminierung abgebaut werden. Um dieses Ziel umzusetzen, wurde die GIZ mit einem Beratungsprogramm für Gleichberechtigung und Frauenrechte beauftragt.

Ein Erfolgsbeispiel:

Männer und Frauen gemeinsam für Frauenrechte
In Togo werden Familien- und Erbrechtskonflikte wie auch Fälle häuslicher Gewalt von Parajuristinnen (Laienrechtsberaterinnen) geschlichtet. Männer lehnten jedoch häufig die Beratung durch weibliche Parajuristinnen ab. Deshalb wurden erstmals Männer zu Parajuristen ausgebildet, die im Team mit ihren weiblichen Kolleginnen arbeiten. Auf diese Weise sind Männer sehr viel eher bereit, sich auf einen Prozess der Konfliktschlichtung einzulassen und mit der Rechtssituation von Frauen auseinander zu setzen.

Im Auftrag des BMZ