Internationale Bildungsfinanzierung – Die „Deutsche BACKUP Initiative Bildung in Afrika“

Schulmädchen in Sierra Leone. Foto: GIZ 2007

Weltweit stehen Gelder in Milliardenhöhe bereit, um Bildung in einkommensschwachen Ländern zu fördern. Die „Global Partnership for Education“ (ehemals „Education for All – Fast Track Initiative“ EFA FTI) ist die größte Partnerschaft von Geber- und Entwicklungsländern, internationalen Institutionen, dem privaten Sektor und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Sie wurde 2002 gegründet. Durch die Mittel der „Global Partnership for Education“ und anderer internationaler Geber erhalten einkommensschwache Länder die Chance, die international vereinbarten Ziele des Programms „Bildung für Alle“ zu erreichen. Bis 2015 sollen demnach alle Kinder eine Grundschule abschließen und beide Geschlechter im Bildungssystem gleichberechtigt sein.

Um genehmigungsfähige Projektanträge bei internationalen Gebern einzureichen und akquirierte Gelder bedarfsgerecht und wirkungsvoll zu verwenden, brauchen die betroffenen Länder spezifisches Know-how. Hier setzt die „Deutsche BACKUP Initiative Bildung in Afrika“ an. Seit 2011 unterstützt sie afrikanische Länder dabei, mehr internationale Finanzmittel einzuwerben und diese besser zu nutzen. BACKUP steht für Building Alliances, Creating Knowledge and Updating Partners.

Auftraggeber der „Deutschen BACKUP Initiative Bildung in Afrika“ ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). BACKUP Bildung arbeitet weltweit mit Regierungen, zivilgesellschaftlichen und internationalen Organisationen zusammen.