Risikomanagement und Standards

Fachwissen gefragt: Laborantin prüft Flüssigkeit in einem Reagenzglas

Investitionen oder Geschäftstätigkeit in Entwicklungs- und Schwellenländern bringen besondere Herausforderungen mit sich, die vorab identifiziert und für die Lösungsansätze entwickelt werden sollten. Die GIZ unterstützt Unternehmen dabei.

Umwelt- und Sozialverträglichkeitsanalysen

Wem gehört das Land, auf dem eine neue Produktionsstätte gebaut werden soll? Wie lässt sich mit den Auswirkungen umgehen, die Produktionsabläufe auf die Umwelt haben? Wie beeinflusst die Tätigkeit eines Unternehmens das Sozialgefüge vor Ort? Dies sind Beispiele für Fragen, mit denen sich Unternehmen auseinandersetzen, bevor sie in einem Entwicklungs- oder Schwellenland tätig werden. Durch ihre jahrzehntelange Erfahrung in solchen Ländern ist die GIZ wie kaum ein anderer Dienstleister in der Lage, Unternehmen dabei zu unterstützen, solche Herausforderungen zu identifizieren.

Risikomanagement im Umfeld

Sind die Herausforderungen bekannt, die ein Unternehmen in seinem Umfeld in einem Entwicklungs- oder Schwellenland erwarten, unterstützt die GIZ das Unternehmen dabei, mögliche Lösungsansätze zu entwickeln. Verliert das Unternehmen beispielsweise Fachkräfte durch eine hohe Rate an HIV/AIDS-Erkrankungen, hilft die GIZ dabei, betriebliche Aufklärungsprogramme zu entwickeln, um die Mitarbeiter vor einer HIV/AIDS-Infektion zu schützen. Egal, ob es um soziale oder ökologische Herausforderungen geht, die GIZ begleitet ihre Unternehmenspartner dabei, mit diesen erfolgreich umzugehen.

Umwelt- und Sozialstandards

International anerkannte Umwelt- und Sozialstandards sind längst anerkannte Management-Systeme und helfen Unternehmen dabei, ihre Verpflichtung für Nachhaltigkeit in konkreten Aktivitäten umzusetzen. Dabei ist es immer noch nicht selbstverständlich, dass Unternehmen solche Standards entlang ihrer globalen Lieferketten auch wirklich einhalten. Immer mehr Unternehmen erkennen jedoch, dass es in ihrem Interesse liegt, solche Standards einzuführen. Denn damit wirken sie auch möglichen Risiken entgegen, die sich beispielsweise aus Reputationsschäden ergeben können.

Die GIZ unterstützt Unternehmen dabei, die für sie relevanten Standards zu identifizieren und in ihren Lieferketten umzusetzen. Gleichzeitig beteiligt sich die GIZ aktiv daran, Umwelt- und Sozialstandards gemeinsam mit der Wirtschaft sowie nationalen und internationalen Akteuren weiterzuentwickeln. Sie koordiniert branchenübergreifende Multi-Stakeholder-Initiativen, deren Ziel es ist, Verhaltenskodizes zu entwickeln oder die Lieferketten für bestimmte Rohstoffe nachhaltig zu gestalten.

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Lesen Sie mehr über Projektbeispiele oder einzelne Initiativen der GIZ.

Projektbeispiele

Die GIZ koordiniert branchenübergreifende Foren zu nachhaltigem Kakao und Palmöl sowie einen Runden Tisch zur Entwicklung von Verhaltenskodizes und Sozialstandards.

Kakaoforum Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP) Runder Tisch zu Verhaltenskodizes und Sozialstandards

Gemeinsam mit dem BDI und einer Reihe großer deutscher Unternehmen hat die GIZ die Allianz für Integrität gegründet, die Unternehmen dabei unterstützt, integer zu handeln.

Allianz für Integrität