Aus der Praxis

Der Entwicklungsdienst der GIZ entsendet engagierte und berufserfahrene Menschen in Programme der deutschen Entwicklungszusammenarbeit weltweit. Als Entwicklungshelfer/innen arbeiten sie bei staatlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen „nah dran“ an den Menschen vor Ort mit dem Ziel, sie mit Professionalität, Berufserfahrung und interkultureller Sensibilität zu unterstützen und in ihre Fähigkeiten zu fördern.

Entwicklungshelfer/innen der GIZ sind in ihren Einsatzländern eingebettet in ein starkes Netzwerk: Die GIZ unterhält in über 130 Ländern Auslandsbüros, in denen die Fäden der Programmarbeit zusammenlaufen. Die Entwicklungshelfer/innen können darauf vertrauen, auch vor Ort kompetente Ansprechpartner der GIZ zu finden, die sie bei ihrer Arbeit in der Partnerorganisation unterstützen.

Die GIZ ist der größte und einzige staatliche Träger, der sieben vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung anerkannten Entwicklungsdienste in Deutschland. Er steht Menschen unabhängig von ihrer religiösen und konfessionellen Weltanschauung offen, vorausgesetzt sie sind Staatsangehöriger eines EU-Landes oder der Schweiz.
Der Entwicklungsdienst der GIZ kann dabei auf 50 Jahre Erfahrung in der Auswahl, Vorbereitung und Begleitung von berufserfahrenen Frauen und Männern zurückgreifen.

 

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Weltweites Engagement - Partnerschaft vor Ort

Entwicklungshelfer engagieren sich im Rahmen von lokalen Partnerschaften in der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, betreiben Demokratieförderung bei Zivilgesellschaft und Kommunen, fördern ländliche Entwicklung und Ressourcensicherung und setzen sich für effiziente Gesundheitssysteme sowie zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung ein. Zurückgekehrte Fachkräfte tragen aktiv zur entwicklungspolitischen Bildung und damit zu einer offenen und toleranten Gesellschaft in Deutschland bei.  

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Entwicklungshelfer sind Nah dran

Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer (EH)  arbeiten unmittelbar und partnerschaftlich mit den Menschen vor Ort. Sie verbinden fachliche und interkulturelle Kompetenz mit sozialem Engagement. Ihr Einsatz erfolgt im Rahmen bilateraler Vorhaben der Technischen Zusammenarbeit und auf Anfrage von Partnerorganisationen und in direktem Kontakt mit den Zielgruppen, sie arbeiten basisnah auf kommunaler und lokaler Ebene, bei Städten und Gemeinden und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Sie können grundsätzlich in allen Sektoren tätig sein, ein besonderer Fokus liegt jedoch auf der Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen. EH ergänzen damit das Engagement der GIZ-Fachkräfte auf nationaler und regionaler Ebene, bei Ministerien, Verwaltungen und in der Privatwirtschaft. Auf diese Weise fördert die GIZ als Gesamtunternehmen den Dialog und die Vernetzung zwischen Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft und sorgt für einen umfassenden Transfer von Wissen und Erfahrung.

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Entwicklungshelfer sind Fachkräfte auf Zeit

Entwicklungshelfer/innen sind Fachkräfte auf Zeit, die ihre spezifischen Berufs- und Fachkenntnisse, Erfahrungen und Kompetenzen zeitlich befristet Organisationen in Partnerländern zur Verfügung stellen. Sie werden auf Basis des Entwicklungshelfer-Gesetzes entsandt. Sie erhalten damit einen „Dienstvertrag“ anstelle eines Arbeitnehmervertrages. Mehr zu den Konditionen eines Entwicklungshelfereinsatzes finden Sie in unserem Stellenmarkt.

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Nach der Auslandszeit: Erfahrung weitertragen

Das Engagement von Entwicklungshelfern und Entwicklungshelferinnen endet nicht nach dem Einsatz im Partnerland. Auch nach der Rückkehr können sie von Deutschland oder Europa aus Veränderungsprozesse in Gang setzten und andere motivieren, aktiv zu werden. Sie setzen sich so für eine gerechte Gestaltung der Globalisierung ein. Die Weitergabe von Wissen und Erfahrungen in die Mitte der Herkunftsgesellschaft ist ein wichtiger Bestandteil des Einsatzes als Entwicklungshelfer/in. Deshalb engagieren sich zurückgekehrte Entwicklungshelfer/innen in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, in Partnerschaftsvereinen oder anderen entwicklungspolitischen Initiativen.

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Unterhaltsleistungen für Entwicklungshelfer