Westafrika

Westafrika. Transhumanten mit ihrer Herde und anderen Nutztieren ©giz

Der ZFD in Westafrika: Krisenprävention und Konflikttransformation im Bereich der grenzüberschreitenden Transhumanz

Auf der Suche nach Wasser und Weide treiben mobile Viehzüchter ihre Herden im jahreszeitlichen Verlauf zu unterschiedlichen Weidezonen, auch über Landesgrenzen hinweg (= Transhumanz). Vermehrt werden Konflikte um die knapper werdenden Ressourcen in der Region gewaltsam ausgetragen. Diese Situation wird durch schlechte Regierungsführung und Missmanagement, die Auswirkungen des Klimawandels und das enorme Bevölkerungswachstum verstärkt. Es besteht die Gefahr, dass lokale Konflikte politisiert werden und zu gewaltsamen ethnischen Auseinandersetzungen führen.

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) fördert die Krisenprävention und zivile Konfliktbearbeitung in den Nachbarländern Niger, Benin und Burkina Faso. Durch Stärkung der Kommunikations- und Dialogprozesse der Konfliktparteien trägt er zu einer friedlichen Nutzung der natürlichen Ressourcen in Verbindung mit mobiler Viehzucht bei.

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Mobile Livestock Keeping in Niger

Durch mobile Viehhaltung in Niger bestreiten viele Viehzüchter ihren Lebensunterhalt und stehen damit in zunehmender Konkurrenz mit sesshaften Ackerbauern um dieselben natürlichen Ressourcen, wie Wasser und Weideflächen. Die Dokumentation beleuchtet die Faktoren, die Migration beeinflussen, und beschreibt das spezielle ökonomische System, das hier zugrunde liegt.