Burundi

Burundi. Sechs Männer auf ihren Fahrrädern lassen sich von einem Lastwagen ziehen. © giz

Der ZFD in Burundi: Förderung des integrierten Friedens-konsolidierungsprozesses in Burundi

Auch nach Beendigung des Bürgerkriegs im Jahr 2008 stellt die gewaltvolle Vergangenheit die zerrissene burundische Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. Eine Aufarbeitung der Gewalt hat bisher kaum stattgefunden. Viele Menschen sind traumatisiert. Misstrauen zwischen ethnischen und politischen Gruppen und eine erhöhte Gewaltbereitschaft sind die Folgen. Armut, schwache Institutionen und Landkonflikte belasten den fragilen Frieden zusätzlich.

Im Kontext des nationalen Wahrheits- und Versöhnungsprozesses stärkt der Zivile Friedensdienst (ZFD) zivilgesellschaftliche und staatliche Institutionen bei ihren Bemühungen um die Aufarbeitung der Vergangenheit und psychosoziale Rehabilitation der Überlebenden und fördert den Dialog zwischen den Generationen.

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„Bujumbura plus sûre - Le rêve d'une ville paisible“ – über die Herausforderungen und Aktivitäten für eine friedliche und prosperierende Stadt

Die 14-minütige Dokumentation greift die prekäre Sicherheitssituation in Burundis Hauptstadt Bujumbura auf und beschreibt die Gewaltpräventionsstrategie der Stadtverwaltung: Diese umfasst unter anderem eine bürgernahe und unter ethischen Gesichtspunkten agierende Polizei, die Verbesserung der sozialen Situation von Jugendlichen, insbesondere Straßenkindern, sowie die Förderung lokaler Infrastrukturen. Zu Wort kommen Betroffene, Politiker, Projektmitarbeiter und internationale Partner. Die Stadtverwaltung von Bujumbura ist Partnerorganisation des ZFD der GIZ und wird durch eine ZFD-Fachkraft unterstützt.