Win-win-Situationen besser erkennen

GIZ-Wirtschaftsbeirat in Berlin gegründet

Mitte November war es soweit: Mit der ersten Sitzung des Wirtschaftsbeirats der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) legten Staatssekretär Beerfeltz und GIZ-Vorstandsmitglied Tom Pätz im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin den Grundstein für einen regelmäßigen Dialog zwischen Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit. Der Rat setzt sich aus Vertretern von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden zusammen und tagt von nun an mindestens zweimal im Jahr, um gemeinsame Handlungsfelder und Kooperationsmöglichkeiten zu identifizieren.

Gemeinsam Potenziale aufdecken

Durch den regelmäßigen Austausch in einem festen Gremium fließen unternehmerische Erfahrungen künftig direkt in die Entwicklungszusammenarbeit ein. Zudem können die Teilnehmer innovative Konzepte entwickeln, die beiden Seiten nutzen. Über den Rat werden die Unternehmen über Angebote der GIZ informiert und können ihre Aktivitäten in Entwicklungs- und Schwellenländern im Sinne einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung ausweiten. Um besondere Verdienste von Unternehmen für eine nachhaltige Entwicklung weltweit zu würdigen, wird der Beirat künftig einen Unternehmerpreis vergeben.

Zum Vorsitzenden wurde Michael Rabbow von Boehringer Ingelheim gewählt. Gründungsmitglieder sind die GIZ, das BMZ, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Verband Beratender Ingenieure (VBI) sowie das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim, die Volkswagen Coaching GmbH und die Carl-Duisburg-Gesellschaft (CDG). Das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie nehmen ebenfalls an den Sitzungen teil.