Sambia: Neue Zweigstelle der AHK für das südliche Afrika ebnet Weg für wirtschaftliche Zusammenarbeit

Eröffnung der neuen AHK-Zweigstelle in Sambia am 24.05. in Lusaka

Die Republik Sambia bietet ein stabiles Investitionsumfeld und zahlreiche wirtschaftliche Chancen. Dank einer Kooperation zwischen der Deutschen Industrie- und Handelskammer (AHK) für das südliche Afrika und der GIZ erhalten deutsche Unternehmen kompetente Beratung beim Schritt in das Land.

„Wir haben nun eine neue Kontaktstelle in Sambia, die ein entwicklungspolitisch wirksames Engagement deutscher Unternehmen vor Ort unterstützt“ – so eröffnete Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), am 24. Mai die neue Zweigstelle der AHK für das südliche Afrika in Sambias Hauptstadt Lusaka. Zur Eröffnungsfeier im Landesbüro der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hatten sich zahlreiche hochrangige Gäste eingefunden – darunter neben Vertretern sambischer Kammern und Ministerien, Vertretern des Bundeswirtschaftsministeriums und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) auch der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler.

Aufgabe der neuen AHK-Zweigstelle ist es, durch passgenaue Beratungen und Dienstleistungen die Wirtschaftsbeziehungen zwischen deutschen und lokalen Unternehmen zu stärken und neue Investitionen in Sambia zu fördern. Dabei stehen insbesondere Branchen wie die Wasserwirtschaft oder Erneuerbaren Energien im Fokus. „Deutsche Unternehmen können eine bedeutende Rolle für Sambias wirtschaftliche Entwicklung spielen“, betonte der Vizeminister des sambischen Industrie- und Handelsministeriums. Das Land bietet ein stabiles Geschäfts- und Investitionsumfeld, reiche Rohstoffreserven und eine wachsende kaufkräftige Mittelschicht. Das Engagement von Unternehmen kann zugleich helfen, entwicklungspolitische Herausforderungen zu lösen: Etwa die Abhängigkeit Sambias von Rohstoff-Weltmarktpreisen zu mindern, indem neue Wertschöpfungsketten und Arbeitsplätze abseits des Rohstoffsektors geschaffen werden.

Aufgebaut wird die AHK-Zweigstelle und ihr Dienstleistungsangebot vom Afrikaexperten Johannes Kurt. Er ist im Rahmen des BMZ-finanzierten Programmes ExperTS an die AHK für das südliche Afrika vermittelt. Sein Einsatz wird somit nicht nur von der AHK, sondern maßgeblich auch vom BMZ gefördert. „Wir sehen hier ein Beispiel dafür, dass Entwicklungszusammenarbeit und Außenwirtschaftsförderung heutzutage sehr gut zusammen arbeiten“, bekräftigte Benjamin Leipold, Leiter des deutschen AHK-Netzes bei der Eröffnungsfeier.

Dass das Modell der von ExperTS aufgebauten AHK-Zweigstellen funktioniert, zeigt sich in Mosambik. Dort ist Dr. Friedrich Kaufmann seit 2014 im Einsatz und berät deutsche Unternehmen zum Markteintritt und zu Kooperationsmöglichkeiten mit der Entwicklungszusammenarbeit.

Weitere Informationen und Kontakt
Mosambik: Dr. Friedrich Kaufmann, Zweigstelle der AHK südliches Afrika, Maputo; E-Mail: maputo(at)germanchamber.co.za

Sambia: Johannes Kurt, Zweigstelle der AHK südliches Afrika, Lusaka
E-Mail: lusaka(at)germanchamber.co.za