EZ-Scouts und develoPPP.de auf der Weltleitmesse für Umwelttechnologien IFAT 2016

Effiziente und innovative Umwelttechnologien, die eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen ermöglichen, sind weltweit gefragt. Insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern ist der Bedarf hoch.

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In Asien, Afrika oder Lateinamerika mangelt es häufig an einer nachhaltigen Wasser- und Energieversorgung oder an Systemen des Abfallmanagements, um die wachsende Bevölkerung zu versorgen und die Umwelt zu schützen. Um deutsche Unternehmen aus dem Bereich der Umwelttechnologien beim Schritt in diese Märkte zu begleiten, präsentierten sich die EZ-Scouts und das develoPPP.de Programm auf der Weltleitmesse für Umwelttechnologien IFAT, die vom 30. Mai bis 6. Juni in München stattfand. Am Stand des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) informierten sie interessierte Unternehmen zu den verschiedenen Förder-, Finanzierungs- und Beratungsmöglichkeiten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.

EZ-Scouts sind entwicklungspolitische Experten, die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) an deutsche Wirtschaftsverbände und Kammern entsandt sind. Einer von ihnen ist Clemens Findeisen, EZ-Scout beim Fachverband Biogas. Er unterstützt die Mitgliedsunternehmen des Fachverbandes beim Einstieg in Entwicklungs- und Schwellenländer, um weltweit den Einsatz von Biogas als regenerative, dezentrale Energiequelle zu stärken. Auf der IFAT 2016 präsentierte er unter anderem den vom Fachverband Biogas und der GIZ erstellten Guide "Biowaste to Biogas". Dieser gibt einen Überblick zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der  Biogastechnologie, Case Studies und erfahrenen Umsetzern.

Neben den EZ-Scouts standen auch Projektmanager des Förderprogrammes develoPPP.de für Gespräche zur Verfügung und boten interessierten Unternehmen Gelegenheit, das Konzept der Entwicklungspartnerschaft kennen zu lernen. Mit develoPPP.de fördert das BMZ das Engagement der Privatwirtschaft dort, wo unternehmerische Chancen und entwicklungspolitischer Handlungsbedarf zusammentreffen. Auch im Umweltbereich unterstützt develoPPP.de zahlreiche Projekte der Privatwirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Kontakt

Eva Dörr
eva.doerr@giz.de
Telefon: + 49 61 96 79 6592