„Prävention und Eindämmung chronischer Krankheiten in Kenia“ – Thema des nächsten lab of tomorrow

Die Partnerschaft zwischen dem Chemie- und Pharmaunternehmen Merck und der GIZ, die beim 3. „lab of tomorrow“ im Mai 2016 beschlossen wurde, geht in die nächste Runde.

Medizinisches Personal in Kenia

Auch das kommende 5. lab wird bei Merck in Darmstadt stattfinden und widmet sich der Prävention und der Eindämmung sogenannter „Non Communicable Diseases (NCD)“, also nicht übertragbarer, bzw. chronischer Krankheiten in Kenia. Mit Boehringer Ingelheim und SAP wurden bereits Sub-Challenges formuliert, die ihren Fokus auf Diabetes (Wie können wir Diabetes in Kenia vorbeugen und kontrollieren?) und Big Data/NCDs legen (Wie können wir Daten ideal nutzen, um nicht übertragbare Krankheiten in Kenia vorzubeugen?).

Vom 28.2. bis zum 2.3.2017 treffen europäische Unternehmen dazu zunächst mit kenianischen Experten in Hessen zusammen. Im Innovationszentrum von Merck entwickeln sie in kleinen, moderierten Arbeitsgruppen gemeinsam Geschäftsideen als Lösungsbeiträge für die Challenges.

Im Anschluss an den Workshop unterstützt die GIZ die Unternehmen dabei, aus den Ideen Projekte werden zu lassen. Dies geschieht durch die Weiterentwicklung der Geschäftsideen durch eine Projekt-Management-Einheit und die anteilige Finanzierung von Kosten in zwei Stufen:

1. Stufe (3 Monate)
Testen der Geschäftsideen in Kenia: Projektmanagement und Sachkosten in Höhe von 10.000 Euro pro Prototyp.

2. Stufe (4 Monate)
Nach erfolgreichem Test in Stufe 1 besteht die Möglichkeit, sich auf die zweite Stufe zu bewerben: In einem Kooperationsvertrag zwischen der GIZ und den Unternehmen werden bis 30 Prozent in Höhe von max. 50.000 Euro für Sachkosten übernommen mit dem Ziel, einen „proof of concept“ zu erstellen. Ziel ist die Überführung des getesteten Prototypen in ein Investitionsobjekt.

Wenn Sie Teilnehmer des 5. „lab of tomorrow“ werden wollen, schicken Sie die ausgefüllte Interessensbekundung an lab-of-tomorrow@giz.de.

Das lab of tomorrow – im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) umgesetzt von der GIZ.