Öffentliches Verfahrensverzeichnis

Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) schreibt im § 4g vor, dass der Beauftragte für den Datenschutz auf Antrag jedermann die Angaben entsprechend § 4e BDSG in geeigneter Weise verfügbar zu machen hat. Diese und weitere Angaben sind beim Datenschutzbeauftragten der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in einer umfangreichen und detaillierten Übersicht erfasst.

Name der verantwortlichen Stelle

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Vorsitzender des Aufsichtsrats

Staatssekretär Martin Jäger

Vorstandssprecherin

Tanja Gönner

Mitglieder des Vorstands

Dr. Christoph Beier (Stellvertretender Vorstandssprecher)
Dr. Hans-Joachim Preuß

Beauftragte Leitung der Datenverarbeitung

Dr. Eric Heinen-Konschak, Leiter der Abteilung Informationstechnologie

Anschrift der verantwortlichen Stelle

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Dag-Hammarskjöld-Weg 1-5
65760 Eschborn

Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Friedrich-Ebert-Allee 40
53113 Bonn

Zweckbestimmungen der Datenerhebung, -verarbeitung oder -nutzung

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist ein weltweit tätiges Dienstleistungsunternehmen für Entwicklungszusammenarbeit. Sie arbeitet als privatwirtschaftlich organisiertes Unternehmen des Bundes für das entwicklungspolitische Ziel, die Lebensbedingungen der Menschen in den Ländern des Südens und Ostens nachhaltig zu verbessern und die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten.

Im Rahmen dieser Tätigkeit erfolgt die Erhebung, Verarbeitung, Nutzung und gegebenenfalls Übermittlung von personenbezogenen Daten zum Zweck der Erlangung, Durchführung und Abrechnung von Aufträgen.

Bei CIM (Centrum für internationale Migration und Entwicklung), einer Stabsstelle der GIZ, werden im Rahmen der Personalvermittlung mit entwicklungspolitischem Auftrag Daten erhoben, verarbeitet, genutzt und gegebenenfalls übermittelt, um geeignete Fachkräfte zu vermitteln und gegebenenfalls einen Zuschuss zu gewähren.

Im Personalbereich erfolgt die Erhebung, Verarbeitung, Nutzung und gegebenenfalls Übermittlung von personenbezogenen Daten für eigene Zwecke (zum Beispiel Personalverwaltung, betriebliche Altersversorgung, Bewerbermanagement, Gehaltsabrechnung, Dienstreisemanagement) sowie zur Erfüllung sozialversicherungsrechtlicher und sonstiger gesetzlicher Verpflichtungen.

Beschreibung der betroffenen Personengruppen und der diesbezüglichen Daten/Datenkategorien

In Ausübung der unternehmerischen Tätigkeit werden von Auftraggebern, Auftragnehmern und andere (zum Beispiel Gutachter, freie Sachverständige, Mitarbeiter von Consultings) Adress-, Vertrags- und Zahlungsdaten sowie Daten zur elektronischen Kommunikation erhoben, verarbeitet und genutzt.

Im Personalbereich (Personengruppe: Mitarbeiter der Zentrale [einschließlich Praktikanten, Informanten], entsandte Mitarbeiter, Nationales Personal, Integrierte Fachkräfte, Entwicklungshelfer, Familienangehörige [Krisendatei, Beihilfe], Bewerber, Versorgungsempfänger, Anwärter für die betriebliche Altersversorgung, ehemalige Beschäftigte) werden zusätzlich Angaben zur Qualifikation, Ein- und Austritt in das Beschäftigungsverhältnis, Lohn- und Gehaltsdaten, Renten- und Sozialversicherungsdaten, Bankverbindung, Abmahnungen, Zeugnisse und Bewerbungsunterlagen erhoben, verarbeitet und genutzt.

Empfänger/Kategorien von Empfängern, denen die Daten mitgeteilt werden können

Intern zuständige Sachbearbeiter (zum Beispiel Buchhaltung, Rechnungswesen, Vertragsabteilung, Telekommunikation und EDV). Externe Stellen je nach Einzelfall (BMZ; AA; Geldgeber, wie zum Beispiel Weltbank, EU, Asian Development Bank und andere erhalten bei IS-Angeboten die Daten der vorgesehenen Mitarbeiter; und andere).

Für die Personalverwaltung: interne Stellen, die an der Ausführung der jeweiligen Geschäftsprozesse beteiligt sind (Personalabteilung, Vorgesetzte); öffentliche Stellen, die Daten aufgrund gesetzlicher Vorschriften erhalten (zum Beispiel Sozialversicherungsträger, Finanzbehörden, Krankenkassen); Kreditinstitute (zur Gehaltsüberweisung); Gläubiger (bei Lohn-/Gehaltspfändungen); Reisebüro und andere

Regelfristen für die Löschung der Daten

Personenbezogene Daten werden routinemäßig gelöscht, wenn sie nicht mehr zur Vertragserfüllung (zum Beispiel Beschäftigungs-, Zuschuss-, Miet-, Kauf- oder Dienstleistungsverträge) erforderlich sind, seitens der betroffenen Personen keine gesonderte Zustimmung vorliegt und gesetzlich vorgegebene Aufbewahrungspflichten und -fristen keine längere Datenhaltung erforderlich machen.

Geplante Datenübermittlung in Drittstaaten

Eine Übermittlung in Drittstaaten findet grundsätzlich nicht statt. Ausnahmen bei Vorliegen einer besonderen Rechtsgrundlage sind möglich.