Globale Agenden

Die aufstrebenden Mächte der Schwellenländer beeinflussen mit neuen Allianzen und Netzwerken schon heute entscheidend globale Prozesse. Diese Machtverschiebung in der globalen Architektur führt dazu, dass relevante Themen nur gemeinsam mit Schwellenländern erfolgreich bearbeitet werden können – sei es die Debatte über den Klimaschutz, den globalen Handel oder die Umsetzung internationaler Entwicklungsziele.

Globale Partnerschaften

In die Zusammenarbeit mit Akteuren aus den Schwellenländern und im Auftrag der deutschen Bundesregierung bringt die GIZ ihre umfassende Expertise zu globalen Fragen ein. So geht es beispielsweise um Finanzmarktstabilität, Wirtschaftswachstum und faire Handelsregime oder Themen wie Klimaschutz und Wasser sowie die Millenniumentwicklungsziele.

Bei unserer Beratung kommt das gesamte Leistungsspektrum der GIZ zum Einsatz: Die GIZ berät die Auftraggeber, vernetzt Akteure, organisiert Abstimmungsforen, erstellt Studien, konzipiert Fortbildungen, managt Fonds und übernimmt die Sekretariatsfunktion für wichtige globale Prozesse. Zu diesen gehören etwa das Netzwerk für erneuerbare Energien des 21. Jahrhunderts (REN21), der International Tax Compact (ITC) oder das Deutsche Global Compact Netzwerk.

Süd-Süd-Kooperationen

Handel, Investitionen und Entwicklungszusammenarbeit zwischen Schwellenländern und Entwicklungsländern haben in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen. Diese so genannten Süd-Süd Kooperationen sind wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung und den Transfer von Know-how an Entwicklungsländer geworden. Schwellenländer sind dabei Geber und strategische Partner.

Die GIZ berät Akteure aus den Schwellenländern dabei, eigene Strukturen und Instrumente internationaler Zusammenarbeit aufzubauen, und bietet maßgeschneiderte Aus- und Fortbildungen für Fachkräfte aus diesen Ländern.

Dreieckskooperationen

Bei Dreieckskooperationenerhalten Entwicklungsländer Unterstützung von Schwellenländern, während die GIZ als dritter Partner das Wissen über bewährte Lösungen und Prozesse der IZ beisteuert, das die neuen Geberländer benötigen.

Ein aktuelles Beispiel kommt aus Mosambik: Dort unterstützt die GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zusammen mit Brasilien das Nationale Institut für Metrologie (Eich- und Messwesen). Deutschland und Brasilien haben seit 2010 ein Abkommen, das die Basis für Dreieckskooperationen in mehreren Ländern Afrikas und Lateinamerikas bildet.

Die GIZ trägt so mit ihrem Know-how zu einer gemeinsamen Gestaltung globaler Agenden und zur vollen Entfaltung des Kooperationspotenzials von Schwellenländern mit Deutschland, anderen Industrieländern und den Entwicklungsländern bei.