15.11.2021

Transitional Justice – ein Instrument für Frieden und nachhaltige Entwicklung?

Die zentrale Rolle der Vergangenheitsarbeit für gesellschaftliche Transformationsprozesse nach Gewaltkonflikten ist heute allgemein anerkannt. Dabei sind Fragen strafrechtlicher Verfolgung oder Reformen von Justiz und Sicherheitsinstitutionen zwangsläufig hoheitliche Aufgaben. Darüber hinaus kommt jedoch bei Aufarbeitungsprozessen, etwa in Wahrheitskommissionen, bei der Erinnerungsarbeit oder der psychosozialen Begleitung von Opfern, zivilgesellschaftlichen Akteuren eine besonders große Bedeutung zu.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wollen wir Parallelen und Verbindungen zwischen den Prozessen der Vergangenheitsaufarbeitung und der Umsetzung der Agenda 2030 diskutieren. Welche Synergien gibt es und wie lassen sich diese konkret für eine nachhaltige Entwicklung von Gesellschaften nutzen?

Am 15. November haben wir am zweiten Abend der Ringvorlesung zwei Referierende zu Gast, die diese und weitere Fragestellungen rund um Transitional Justice mit uns diskutieren.

Gäste

  • Prof. Dr. Susanne Buckley-Zistel, Professorin für Friedens- und Konfliktforschung und Geschäftsführende Direktorin am Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg
  • Dr. Friederike Repnik, Beraterin auf Zeit für Vergangenheitsbewältigung und Versöhnung bei Agiamondo e.V.

Moderation

  • Beatrix Austin, Berghof Foundation

Die Veranstaltung ist kostenfrei und nach Anmeldung öffentlich. Sie findet am 15. November von 18:00 bis 19:30 Uhr via Livestream aus der GIZ-Repräsentanz Berlin statt.

Anmeldung bis zum 14. November bitte hier.

Den WebEx-Link zur Teilnahme erhalten Sie nach der Anmeldung am Tag der Veranstaltung per Mail.

Veranstalterinnen sind die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und Engagement Global in Kooperation mit der Professur für Internationale Beziehungen der Universität Potsdam.

Wir laden Sie herzlich ein sich einzuschalten und mitzudiskutieren und freuen uns, Sie im Rahmen der Ringvorlesung begrüßen zu dürfen.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 14. November hier an.

Weitere Informationen