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Schwerpunktthema: Sicherheit

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akzente 2/2013

Für das tägliche Leben können wir uns in Ländern wie Deutschland weitgehend selbst Sicherheit verschaffen. Wir bringen das Auto in die Inspektion, haben einen Rauchmelder in der Wohnung, Sicherheitsschlösser an der Tür und eine Brandschutzversicherung. Für alles Weitere sorgen eine funktionierende Zivilgesellschaft, loyale Ordnungskräfte und eine unabhängige Justiz. Für Menschen in konflikt- und gewaltgeprägten Regionen der Erde sieht das deutlich anders aus, zu nah und allgegenwärtig sind die Bedrohungen, als dass sie sich sicher fühlen könnten. Dort muss das Vertrauen der Bürger in den Staat und seine Institutionen sowie auch zu den Sicherheitskräften neu aufgebaut werden. Eingeübte Muster der Konfliktlösung durch Gewalt müssen durchbrochen werden. Unser Leitartikel widmet sich diesem Thema, beschreibt Rahmenbedingungen und gibt konkrete Einblicke in die Situation in Afghanistan und der Demokratischen Republik Kongo.

Costa Rica baut sein Straßennetz aus, die Interamerikanische Entwicklungsbank gewährt Kredite in erheblichem Umfang. Bedingung ist, dass die Verteilung der Gelder transparent ist und die Bevölkerung an den Planungen und Entscheidungen beteiligt wird. Bei der Kleinteiligkeit und beim Umfang des gesamten Unterfangens keine einfache Aufgabe. Die Regierung hat die GIZ beauftragt, sie zu beraten. akzente besuchte das Verkehrsministerium und sprach mit Menschen, die von den neuen Verkehrsanbindungen profitieren werden.

Weitere Beiträge führen Sie nach Laos, das bis 2015 den Anforderungen eines einheitlichen ASEAN-Wirtschaftsraums gerecht werden muss, nach Mauretanien, dessen Fischreichtum ausländische Trawler anlockt, aber doch auch der einheimischen Bevölkerung Einkommen verschafft, sowie in das Schwellenland Mexiko, das sich erfolgreich auf den Weg vom ehemaligen Empfänger von Entwicklungsgeldern zum Geberland macht.