GIZ unterstützt Sicherheitskonferenz in Afrika

Auf dem Foto von links nach rechts: Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär im BMZ, Olusegun Obasanjo, Vorsitzender des Tana-Forums zur Sicherheit in Afrika, und Christoph Beier, stellvertretender Vorstandssprecher der GIZ. Foto: Anita Fuchs

Afrikanische Sicherheitskonferenz zur Vorbeugung, Bearbeitung und Bewältigung von Konflikten: das „Tana Forum“ bringt Politiker mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen.

Herausforderungen wie der Wettbewerb um natürliche Ressourcen und die organisierte Kriminalität stehen im Mittelpunkt der Diskussionen der Mitglieder des Forums. Es wurde vor drei Jahren gegründet und ist eine Einrichtung der Afrikanischen Union. Im Auftrag des Auswärtigen Amtes und des  Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) arbeitet die GIZ darauf hin, das Tana-Forum als zentrales, länderübergreifendes Austauschforum zu afrikanischen Sicherheitsfragen zu etablieren und so zu einer friedlichen Entwicklung des Kontinents beigetragen.

Während der 50. Münchener Sicherheitskonferenz wurde das Tana-Forum auch einem breiteren internationalen Publikum vorgestellt. Hierbei ging es vor allem um die bisherigen Erfahrungen mit der afrikanischen Sicherheitskonferenz und ihren möglichen Modellcharakter für andere Regionen. Insbesondere diskutierten die Anwesenden die Chancen regionaler Lösungsansätze für aktuelle Sicherheitsfragen in Afrika, beispielsweise zu Mali, der Zentralafrikanischen Republik und dem Sudan. „Mit den Themen Afrika, regionale Lösungsansätze sowie Sicherheit und Entwicklung haben wir als GIZ sowohl bei den Organisatoren, als auch bei den Teilnehmern der Münchener Sicherheitskonferenz einen Nerv getroffen“, freut sich der stellvertretende Vorstandssprecher Christoph Beier.

„Das Tana-Forum hat sich in den vergangenen Jahren als erfolgreiches Format zur Diskussion anstehender Sicherheitsfragen in Afrika auf höchster politischer Ebene etabliert“, so der amtierende Vorsitzende des Tana-Forums und ehemalige nigerianische Präsident Olusegun Obasanjo nach seiner Präsentation. „Die Münchener Sicherheitskonferenz hat ein Kind, auf das sie stolz sein kann – sie hat eine schöne afrikanische Tochter.“