Nachhaltig – auch bei der WM in Brasilien

Der Fußball schreibt die schönsten Geschichten, heißt es, und in diesem Sommer werden in Brasilien einige dazukommen. Die GIZ sorgt in Brasilien dafür, dass eben diese Geschichten nachhaltig bleiben.

Fußballer, die über sich hinauswachsen, Tore, die von Menschenmassen bejubelt werden und strittige Szenen, die für endlos Gesprächsstoff sorgen – das sind die großen Geschichten einer Fußballweltmeisterschaft. Es gibt allerdings auch noch ganz andere, die sich nicht in der Öffentlichkeit abspielen. Es sind die Geschichten von Menschen und Projekten, die die Faszination solch eines großen Turniers nutzen, um ein Stück sozialen und ökologischen Wandel zu gestalten.

Eine Aufgabe, der sich die GIZ widmet, ist die Nutzung von Großveranstaltungen für nachhaltige Entwicklung. So zeigt sich, dass Großveranstaltungen zwar fast ausschließlich während der Durchführung im Mittelpunkt des Medieninteresses stehen, der wahre Erfolg des Events im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung misst sich aber vor allem an der gelungenen Planung und Umsetzung der Nachnutzung sowie der gewinnbringenden Gestaltung von Folgewirkungen.

In ihrer Arbeit stellt die GIZ dabei Fragen in den Fokus, die ansonsten schnell in den Hintergrund rücken: Welche Langzeitwirkung soll von der Veranstaltung ausgehen? Wie können große Teile der Bevölkerung nachhaltig vom Ereignis profitieren, etwa bei der Verkehrsinfrastruktur oder bei den Stadien? So werden zum Beispiel die Ausrichterstädte von Fußballturnieren mit deutschen Stadionbetreibern zusammengebracht, um zu verhindern, dass in den Arenen nach dem Großereignis der Leerstand regiert.

Auch bei der Weltmeisterschaft in Brasilien ist die GIZ dabei. Zum Beispiel im Maracana Stadion in Rio de Janeiro, indem am 13. Juli das Finale der Weltmeisterschaft stattfinden wird. Hier stand die GIZ bei der Frage, wie die Stadiondächer mit Solarpanels ausgerüstet werden können, beratend zur Seite und schult Mitarbeiter. Mittlerweile gibt es 4.000 Quadratmeter Photovoltaikmodule auf dem Dach des Maracana-Stadions.

Um Großveranstaltungen und ihre Folgewirkungen erfolgreich gestalten zu können, stellt die GIZ sicher, dass die Veranstaltungen als Meilensteine in einen übergeordneten Entwicklungsplan eingebunden und entsprechend geplant werden. Durch das Arbeiten an sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit werden Sportereignisse nicht mehr nur zu einer Momentaufnahme, sondern auch über die eigentliche Veranstaltung hinaus gibt es die Möglichkeit nachhaltig zu profitieren.

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