26.06.2014

Nordrhein-Westfalen und GIZ starten internationale Konferenzreihe

„Bonn Conference for Global Transformation“ soll Bonn stärken

Bonn/Eschborn. Bonn bekommt eine neue internationale Konferenzreihe. Die „Bonn Conference for Global Transformation“ soll mehrere Hundert Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft aus der ganzen Welt anziehen – und damit Bonns Rolle als Deutschlands führender Standort für internationale Zusammenarbeit weiter ausbauen. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, und Tanja Gönner, Vorstandssprecherin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, unterzeichneten heute im Alten Rathaus die Kooperationsvereinbarung für die Konferenz, die ab 2015 alle zwei Jahre in Bonn stattfinden wird. Inhaltlich befasst sie sich mit der Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen nach 2015.

Ministerin Angelica Schwall-Düren: „Mit der neuen Konferenzreihe leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Debatte über die Bewältigung der globalen Zukunftsaufgaben. Und wo kann dies besser diskutiert werden als am internationalen Standort Bonn! Besonders freut mich, dass sich die Projektkooperation, die wir vor zwei Jahren mit der GIZ geschlossen haben, so positiv entwickelt hat.“

Tanja Gönner erklärte: „Die GIZ ist in Bonn zu Hause. Mit dieser Konferenzreihe leisten wir gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen einen weiteren Beitrag, Bonn als Standort der internationalen Zusammenarbeit zu stärken. Die Bonn Conference soll ein starkes und sichtbares Signal setzen und alle gesellschaftlichen Gruppen und politischen Ebenen auffordern, ihren Beitrag für eine globale nachhaltige Entwicklung zu leisten.“

Die Nachhaltigen Entwicklungsziele, die die sogenannten Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen nach 2015 ablösen werden, sollen einen globalen Umbau in Richtung nachhaltiger Entwicklung vorantreiben. Sie richten sich nicht nur an Entwicklungs- und Schwellenländer, sondern legen erstmals auch einen Fokus auf das Leben in den Industrieländern. Im Mittelpunkt steht für alle Länder die Frage, was geändert werden muss um die Welt nachhaltig zu gestalten.

Dr. Angelica Schwall-Düren ist Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien in Nordrhein-Westfalen und zuständig für den Bereich Eine Welt und Entwicklungspolitik.

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen. Sie unterstützt die Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit. Die GIZ trägt dazu bei, dass Menschen und Gesellschaften eigene Perspektiven entwickeln und ihre Lebensbedingungen verbessern.