nah dran - Ausgabe 2/2014

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Klimawandel

Der Klimawandel ist real und wir können das immer öfter mit eigenen Augen bezeugen: In Sibirien ereignete sich im Sommer ein plötzlicher Temperatursturz um 20 Grad, dazu hagelte es Eisklumpen so groß wie Hühnereier. In Nepal begrub eine Schlammlawine ein ganzes Dorf nach heftigen Regengüssen. Neuseeland hat einer Familie Asyl gewährt, weil der Klimawandel ihre Heimatinsel Tuvalu massiv bedroht.

Leider ist der Klimawandel auch ein Entwicklungshemmnis. Die aktuelle Ausgabe von nah dran zeigt auf, warum das so ist und wie die GIZ diese Herausforderung in der internationalen Zusammenarbeit angeht. Dabei spielen auch Entwicklungshelfer eine gewichtige Rolle, die aktiv Klimaschutzprojekte fördern oder Anpassungsstrategien an den Klimawandel unterstützen. Im aktuellen Heft berichtet zum Beispiel ein Umweltingenieur darüber, wie auf den Marschallinseln mit Frischwasserflößen die lebensnotwendige Trinkwassergewinnung gesichert wird. Der Inselstaat hat paradoxerweise akute Trinkwasserknappheit.

Entwicklungshelfer sind auch beteiligt, wenn es darum geht, Methoden zur Analyse von Klimafolgen in die Praxis umzusetzen. Zum Beispiel die Klimaanpassungsprüfung, ein Instrument, das die GIZ entwickelt hat, um die Wirkungen des Klimawandels auf staatliche und nicht-staatliche Intervention bemessen zu können. Im Heft berichtet ein Entwicklungshelfer, wie er eine Berufsschule in Mosambik dabei unterstützt, die Klimaanpassungsprüfung als Lehrstoff in den Lehrplan einzuführen.

Außerdem in der aktuellen „nah dran“:

  • Peru: Umweltbewusstsein pflanzen – wie bekommt man Kinder dazu, ein eigenes Umweltbewusstsein zu entwickeln? Zum Beispiel indem ihre Schule „öko“ wird! Das zumindest passiert in Peru. Ein GIZ-Team berät mehrere Schulen auf diesem Weg: Lehrer werden zu Nachhaltigkeitsexperten fortgebildet, ökologische Schulgärten angelegt und die Produkte aus den Gärten in Schulkiosken verkauft. Und es werden Projekte für Wassereffizienz und Mülltrennung durchgeführt.
  • Ghana: Wie solide Kreditgenossenschaften helfen, junge Start-ups zu fördern – Kreditgenossenschaften sind für viele Ghanaer der einzige Zugang zu Investitionskapital. Eine Sparkassenfachwirtin unterstützt als Entwicklungshelferin einen Dachverband der Kreditgenossenschaften dabei, seine Rolle als Anwalt der Kleinsparer kompetent wahrnehmen zu können.
  • Sport & Entwicklung: Wie ein Sportpädagoge nach seiner Rückkehr aus Namibia die dort gemachten Erfahrungen mit Sportangeboten für benachteiligte Kinder auch bei Jugendlichen in sozialen Brennpunkten in Hamburg anwendet.

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In unserer Datenbank finden Sie alle Ausgaben ab 1/2007. Bitte beachten Sie bei der Suche, dass die Ausgaben 1/2011 bis 4/2012 unter dem Titel GIZ-Brief, die Ausgaben 1/2007 bis 4/2010 als DED-Brief erschienen sind.

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