Magazin akzente 1/2015

Schwerpunktthema: Jugend

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Titel akzente 1/2015

Früher war alles besser. Wer hat diesen Satz nicht schon mal gehört oder sich an die „guten alten Zeiten“ erinnert? Fragt sich: Warum? Vielleicht, weil wir früher jung waren und die Welt, prall gefüllt mit Möglichkeiten, damals bunter aussah? Beim Übergang in die Welt der Erwachsenen zerplatzen manche Träume, andere entstehen. Noch nie gab es so viele junge Menschen, weltweit mehr als 1,8 Milliarden. Sie alle wollen und sollen teilhaben, sie brauchen Gestaltungsräume, um ihren Lebensweg zu gehen. Doch die größte Generation junger Menschen, die es je gab, kämpft in vielen Regionen mit dem niederschmetternden Gefühl, nicht gebraucht zu werden und keine Chance zu haben, sich in Wirtschaft und Gesellschaft einzubringen.

Unsere Autorin Uta Rasche hat für Sie junge Menschen aus Spanien und Afghanistan besucht. Im Schwerpunktartikel erfahren Sie, wie Muzhda Homa Bari ihrem Land helfen will und warum Héctor Piedrafita nicht mehr in Villanúa, sondern in Otzberg wohnt. Beide versuchen, trotz schwieriger Bedingungen ihr eigenes Leben aufzubauen. Auf der Suche nach Anerkennung und Perspektiven ist auch Dhieu Williams. Er schreibt in seinem Kommentar, was der Aufbruch in eine eigene Zukunft im krisengeschüttelten Südsudan bedeutet.

Unsere Reportagen aus dem Ausland machen vor allem eines: Appetit. Es geht um Sahnetorten, Biotomaten und Vanille. In Zusammenarbeit mit Unternehmen stärken wir die Vanillebauern in Madagaskar. Die Reportage aus Mexiko zeigt, wie Klimaschutz im Kleinen funktioniert. Wie Bauern in Indien jetzt auch Bananen, Paprika und Tomaten in Bioqualität anbauen, berichten wir außerdem.

Und wir haben einen weiteren Appetithappen für Sie: akzente erscheint ab sofort auch als App für Tablet-PCs. Grafisch in frischem Gewand, warten außerdem einige redaktionelle Neuerungen – gedruckt wie digital – auf Sie.