„Wir kümmern uns um jeden Mitarbeiter“

16.10.2015 – In Afghanistan setzen sich 180 internationale und 1600 afghanische Mitarbeiter für die Entwicklung des Landes ein. Ohne die engagierten nationalen Kolleginnen und Kollegen vor Ort wären die bereits erreichten Entwicklungserfolge nicht denkbar.

Die GIZ arbeitet heute in vielen Ländern, die eine fragile Sicherheitslage haben. Um Veränderungen für die Bevölkerung hin zu besseren Lebensumständen – zu ausreichend Nahrung, zu Bildung, zu Gleichberechtigung, Transparenz und Teilhabe – zu bewirken, nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GIZ vieles auf sich. Zum Beispiel in Afghanistan – hier setzen sich 180 deutsche und internationale und 1600 afghanische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Entwicklung des Landes ein. Ohne die engagierten nationalen Kolleginnen und Kollegen vor Ort wären die bereits erreichten Entwicklungserfolge nicht denkbar.

Basis für die Arbeit in einem Land wie Afghanistan ist das Risiko- und Sicherheitsmanagement, das deutsche, internationale und afghanische Mitarbeiter mit Informationen zur aktuellen Lage und mit konkreten Handlungsempfehlungen versorgt – rund um die Uhr. Damit alle wissen, wie man sich in einer konkreten schwierigen Situation verhält, werden diese vorher eingeübt und Rollen und Verantwortungen geklärt. Dazu Robert Kressirer, Landesdirektor der GIZ in Afghanistan: „Wir alle zusammen – afghanische, internationale und deutsche Mitarbeiter – verfolgen das gemeinsame Ziel, dass es den Menschen in Afghanistan besser geht. Das eint uns und natürlich kümmern wir uns deshalb auch um jeden Mitarbeiter.“

Die GIZ wird weiterhin die Entwicklung Afghanistans durch ihre Arbeit unterstützen – in Kabul und Mazar-i-Sharif und in anderen Landesteilen Afghanistans. Wir bleiben in Afghanistan. Aufgrund der hohen Akzeptanz unserer Arbeit kam es in der Vergangenheit nur in Ausnahmefällen zu persönlichen Bedrohungen.

Die GIZ spricht regelmäßig mit den afghanischen Mitarbeitern über das Thema Gefährdung. Wenn ein Mitarbeiter der GIZ sich bedroht fühlt, wird er entsprechend seiner persönlichen Situation unterstützt. In das Sicherheitssystem, das rund um die Uhr konkrete Handlungsanweisungen gibt, sind alle Mitarbeiter eingebunden. Die Möglichkeiten der Unterstützung reichen darüber hinausgehend von einem Umzug im Land mit Familie zusammen über die Arbeit in einem anderen Land bis hin zur Ausreise nach Deutschland nach dem so genannten Ortskräfteverfahren. Diese Optionen kennen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Entscheidung über eine Ausreise nach Deutschland treffen aufgrund einheitlicher Kriterien das BMZ, das AA und das BMI.