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Jahrestagung der Asian Development Bank in Frankfurt

03.05.2016 – Noch bis 5. Mai 2016 tagt die Asian Development Bank in Frankfurt. Das Motto „Zusammenarbeit für Nachhaltigkeit“ rückt die immer enger werdenden Beziehungen zwischen Asien und Europa in den Mittelpunkt.

„Investitionen in Infrastrukturprojekte sind essentiell für die Verbesserung der Lebensbedingungen. Wichtig ist dabei, sich nicht ausschließlich auf Finanzierungsfragen zu konzentrieren, sondern gleichermaßen nachhaltige Qualitätskriterien, die wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen, einzubeziehen. Dabei kann die Technische Zusammenarbeit einen wichtigen Beitrag leisten“, betont GIZ Vorstandsmitglied Cornelia Richter auf der 49. Jahrestagung der Asian Development Bank (ADB), die noch bis Donnerstag in Frankfurt tagt. Dieses Jahr stehen Kooperationen für mehr Nachhaltigkeit sowie der Austausch zwischen öffentlichem und privatem Sektor, Wissenschaft und Gesellschaft im Vordergrund. Unter den mehr als 3.500 Teilnehmern auf dem Messegelände befinden sich international hochrangige Regierungsbeamte, Wirtschaftsführer, Journalisten und Wissenschaftler.

Die Tagung der Asian Development Bank rückt die immer enger werdenden wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Asien und Europa in den Vordergrund. Dieser Fokus schlägt sich auch in der Veranstaltung nieder, die die GIZ zusammen mit dem Frankfurter Chinesisch-Deutschen Zentrum für Finanzen und Wirtschaft ausrichtet: „Neue Asiatisch-Europäische Ansätze zu Finanzen und Infrastruktur“. Um das Wachstumspotential beider Seiten voll ausschöpfen zu können, sind allerdings vor allem in Asien weitere Investitionen in die Infrastruktur notwendig – in Straßen, Flughäfen oder Tiefseehäfen. Die GIZ berät ihre Partner daher darin, entsprechende Investitionen zu evaluieren und zu priorisieren. Dabei stehen die Frage der Nachhaltigkeit im Mittelpunkt und Lösungen, die gemeinsam erarbeitet und getragen werden. Die Erfahrung zeige, dass es bei komplexen Infrastrukturprojekten notwendig ist, alle beteiligten Parteien an einen Tisch zu bringen – von nationalen Regierungen, Kommunalverwaltungen, Wirtschaft und bis hin zu Zivilgesellschaft.