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Schwerpunktthema: Rohstoffe (Ausgabe 4/2011)

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akzente 4/2011

Coltan, Kobalt, Palladium – diese Rohstoffe zählen zu den wichtigsten Bestandteilen vieler Hightech-Produkte. Doch häufig kommen die teilweise enormen Einnahmen aus der Rohstoffgewinnung nicht den Menschen in den jeweiligen Förderländern zugute. Im Auftrag der Bundesregierung berät die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) Partnerländer auf dem Weg zu einer größeren Transparenz im Rohstoffsektor. Was noch alles getan wird, damit Öl, Gold und Co. nicht zum Fluch, sondern zum Segen für die betroffenen Staaten werden, steht in der Rubrik „akzentuiert“.

Reiche Länder, arme Menschen?

Rohstoffreichtum kann nicht die Ursache für Armut sein. Diese Ansicht vertritt der angolanische Autor José Eduardo Agualusa. Er zählt zu den wichtigsten portugiesischsprachigen Schriftstellern der Gegenwart. Wie er seine Meinung begründet, lesen Sie in der Rubrik „kommentiert“.

Afrika kommt!

Humankapital als Rohstoff eines Landes – 19 deutsche Unternehmen wollen die wirtschaftliche Entwicklung in Subsahara-Afrika unterstützen, indem sie im Rahmen der Initiative „Afrika kommt!“ junge Führungskräfte aus Afrika in ihren Unternehmen weiterbilden. Organisiert wird die Initiative von der GIZ. „akzente“ schaut einer jungen Frau aus Botsuana während Ihres Aufenthalts bei Boehringer Ingelheim über die Schulter.

Außerdem berichten wir auch in diesem Heft aus den Regionen, in denen die GIZ aktiv ist: Zum Beispiel über die Katastrophenvorbeugung in El Salvador, wo aus einem Projekt der Not- und Überganshilfe nach einem verheerenden Wirbelsturm ein Modell für die Anpassung an den Klimawandel wurde.