Costa Rica © GIZ

Costa Rica: Mit Mangroven gegen die Folgen des Klimawandels

07.11.2016 – Heute beginnt die Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Marokko. Wie Costa Rica dem Klimawandel begegnet, beschreibt eine Reportage aus dem Magazin „akzente“.

Costa Rica ist ehrgeizig, wenn es darum geht, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren: Bis 2021 will das mittelamerikanische Land klimaneutral sein. Der Weg dorthin führt unter anderem über die Halbinsel Nicoya. Warum, zeigt eine Reportage aus dem Magazin „akzente“.

Rund 5.000 Mangroven pro Hektar sollen auf Nicoya gepflanzt werden. Die Bäume stärken durch ihr tiefes Wurzelwerk den Boden an der Küste und bieten vielen Tierarten einen Lebensraum. Seit 2014 hilft die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) dem Land dabei, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen.

Die Finanzierung für das Pflanzen der Mangroven auf Nicoya übernimmt die deutsche Firma Ristic, die Bioshrimps aus Costa Rica exportiert. Beim Aufforsten geht es dem Unternehmen um den Umweltschutz und ums Geschäft: Das Projekt wird als ökologischer Ausgleich für die Shrimpsproduktion anerkannt, dies wiederum ist erforderlich für die Biozertifizierung.