Aus der Praxis der GIZ: Botsuana - Afrikas kleines Entwicklungswunder?

23.02.2017 | GIZ-Haus Berlin

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und das Inforadio (rbb) laden Sie ein zu einer Podiumsdiskussion der Veranstaltungsreihe „Aus der Praxis der GIZ“: Botsuana - Afrikas kleines Entwicklungswunder? Mit: Gabriele Heuser, Inforadio (rbb) und Thomas Schaef, Landesdirektor der GIZ in Botsuana

Die Republik Botsuana gilt seit mehr als zwei Jahrzehnten als afrikanisches Musterland: Sie hat sich von einem der ärmsten Länder der Welt zu einem aufstrebenden Land mit mittlerem Einkommen entwickelt. Einen zentralen Anteil daran hat der Bergbau, und hier insbesondere die Diamantenförderung, Botsuanas größter Wirtschaftssektor. Aber auch der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für das Land. Dabei setzt Botsuana nicht nur auf hochpreisigen, sondern auch auf besonders nachhaltigen Tourismus, so dass das Partnerland der diesjährigen Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB) als Vorzeigeland für Natur- und Wildtierschutz in Afrika gilt.

Doch Botsuana steht immer noch vor vielen Herausforderungen: Die Diamanten sind eine endliche Ressource, die bald zu versiegen droht; auch der Tourismus in seiner jetzigen Form hat nur ein begrenztes Wachstumspotenzial; und bei steigender Nachfrage an Elfenbein und Wildtierprodukten im Ausland bleibt Wilderei für Botsuana weiterhin ein Problem.

Die GIZ arbeitet im Auftrag der Bundesregierung bereits seit vielen Jahren mit der Republik Botsuana zusammen. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen in der beruflichen Bildung und Beschäftigungsförderung, beim Schutz und der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen und im Wassermanagement. Trotz des beachtlichen Wirtschaftswachstums fehlt es dem Land noch an ausreichend qualifizierten Arbeitskräften, vor allem in handwerklichen Berufen. In Berufsbildungszentren bildet die GIZ etwa Maschinisten und Elektriker für den Bergbau und andere Branchen aus und treibt die Modernisierung handwerklicher Ausbildungsgänge voran. Auch unterstützt die GIZ Botsuana dabei, den nachhaltigen Tourismus stärker zu fördern und Naturschutzgebiete zu sichern, indem sie beispielsweise Wildhüter ausbildet und so gegen Wilderei vorgeht.

Im Gespräch mit Gabriele Heuser berichtet Thomas Schaef, Landesdirektor der GIZ in Botsuana, über die Entwicklung Botsuanas in den letzten Jahren, aber auch über Herausforderungen und Aussichten für das südafrikanische Land.

Das Gespräch wird aufgezeichnet und in Ausschnitten im Rahmen der Sendereihe „Weltsichten“ voraussichtlich am 05.03.2017 im Programm vom Inforadio (rbb) ausgestrahlt.



Veranstaltungsort und -zeit

GIZ-Haus Berlin
Reichpietschufer 20
10785 Berlin

Donnerstag, 23. Februar 2017, 19:00 bis 21:30 Uhr

Kontakt

René Hingst
aus-der-praxis@giz.de
Telefon: 030 726140

Anmeldung

Der Eintritt ist frei.
Bitte melden Sie sich hier an:
www.aus-der-praxis-der-giz.de