GIZ-Brief - Ausgabe 4/2011

Schwerpunktthema: Kultur und Entwicklung

GIZ-Brief
GIZ-Brief 4/2011

Kultur und Entwicklung – in welcher Beziehung stehen diese beiden Begriffe zueinander? Welche Bedeutung hat die Kultur für die Entwicklung eines Landes? Welchen Stellenwert hat die Kultur in der Entwicklungszusammenarbeit (EZ)? Was wollen wir als Akteure der Entwicklungszusammenarbeit bewirken und wie kann uns die Kultur dabei unterstützen, Entwicklungsprozesse anzustoßen? In der Bildungs- und Aufklärungsarbeit zum Beispiel werden kulturelle Elemente mit großem Erfolg eingesetzt. Der Zivile Friedensdienst hat damit sehr gute Erfahrungen bei der Konfliktbearbeitung und Friedensförderung gemacht. Die Rückbesinnung auf ihre Kultur hilft vielen Menschen bei derVerarbeitung schlimmer Erfahrungen, stärkt ihr Selbstbewusstsein und schafft Identität und Zugehörigkeitsgefühl.

Wer in der Entwicklungszusammenarbeit tätig ist, weiß, wie wichtig es ist, kultursensibel zu handeln: Veränderungsprozesse gelingen nur, wenn die Denkweise und die kulturelle Prägung der Menschen vor Ort bekannt sind, respektiert werden und sie als Partner Veränderungen selber gestalten können.

Kultur- und Kreativwirtschaft gewinnen in vielen der GIZ-Partnerländer zunehmend an Bedeutung und sollten von der EZ gefördert werden. Kunsthandwerkliche Produkte in guter Qualität schaffen Einkommen auch für marginalisierte Bevölkerungsgruppen. Die Pflege der eigenen Kultur zieht Touristen an, die eine wichtige Einnahmequelle sind. Die Kultur ist also auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Wie sieht kultursensibles Handeln in der Praxis aus? Welche Rolle können Kulturschaffende für Veränderungsprozesse spielen? Welchen Stellenwert hat Kultur für die Wirtschaft eines Landes? Diesen und weiteren Fragen gehen die Autorinnen und Autoren im vorliegenden GIZ-Brief nach. Sie verdeutlichen einmal mehr die Bedeutung der Kultur für die Entwicklungszusammenarbeit.

Mit diesem Heft erscheint nun die vierte Ausgabe des GIZ-Briefes, der mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis der Entwicklungszusammenarbeit, insbesondere der Arbeit der Entwicklungshelfer/innen berichtet. Wir sind gespannt, wie Sie, unsere Leserinnen und Leser, die Zeitschrift bewerten. Was finden Sie gut, was gefällt Ihnen weniger, was vermissen Sie?

Schreiben oder mailen Sie uns an: GIZ Unternehmenskommunikation, Redaktion GIZ-Brief, Friedrich-Ebert-Allee 40, 53113 Bonn oder maria.ehrke-hurtado@giz.de.

Wir freuen uns auf Ihre Meinung!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und alles Gute für das Jahr 2012!

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