20.12.2017

"Vom Weggehen und Ankommen" – Fotoprojekt 2017

Unsere Welt ist im Wandel. Veränderungen in entfernten Weltregionen wirken sich vermehrt auf das tägliche Leben in Deutschland und Europa aus. Bewusst oder unbewusst können wir das jeden Tag spüren. Menschen sind in Bewegung. Manche kommen an neuen Orten an, andere verlassen vertraute Umgebungen. All diese Menschen verbindet, dass sie im Verlauf des Prozesses des „Weggehens und Ankommens“ vielfach von bürgerschaftlichem Engagement profitieren oder sich selbst für andere einsetzen. Dieses Engagement bildet den Grundstein dafür, dass die Herausforderungen, die der Wandel unserer Welt mit sich bringt, bewältigt und zugleich die damit verbundenen Chancen genutzt werden können, um nachfolgenden Generationen ein gutes Zusammenleben zu ermöglichen.

In diesem Sinne laden wir Sie herzlich ein, an dem gemeinsamen Fotoprojekt der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) teilzunehmen.

Worum geht es?

Der Verlust des Gewohnten und die Entdeckung eines neuen sozialen Umfeldes sollen im Mittelpunkt der fotografischen Werke stehen. Die Fotos sollen Geschichten von Menschen erzählen, die sich im In- und Ausland in unterschiedlichen Bereichen sozial engagieren oder selbst von bürgerschaftlichem Engagement profitieren. Im Rahmen des Projekts soll dabei sowohl die Perspektive der Helfenden als auch der Blickwinkel der durch bürgerschaftliches Engagement geholfenen Personen abgebildet werden. Es geht darum zu dokumentieren, wie dieses Engagement die Helfenden sowie jene Menschen, die unterstützt werden, prägt. In welcher Form profitieren Menschen von den Strukturen bürgerschaftlichen Engagements, die sie in einer neuen Umgebung auffangen oder beim „Weggehen“ unterstützen? Wie erleben diejenigen, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen, ihre Tätigkeit, für welche sie häufig ebenfalls ihre vertraute Umgebung verlassen? Inwiefern kann bürgerschaftliches Engagement in diesem Zusammenhang einen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 leisten, zu der sich alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen im Jahr 2015 verpflichtet haben? Die Möglichkeiten sind vielfältig und wir möchten Sie einladen, über Ihre eigenen Erlebnisse oder die Ihres Umfeldes anhand von Fotos zu erzählen.

Wer kann mitmachen?

Teilnehmen können alle Interessierten – mit oder ohne professionelle fotografische Kenntnisse. Es sind all jene angesprochen, die entweder ihre persönliche Perspektive auf die Thematik in Form von Fotos darstellen oder aber als außenstehende Beobachterin/außenstehender Beobachter die Erfahrungen einzelner Personen oder Gruppen dokumentieren möchten. Die Fotoserie muss von den Teilnehmenden selbst erstellt worden sein.

Wie nehme ich teil?

Bitte senden Sie Ihre Fotoserie von ca. 20 Fotos via E-Mail über https://filetransfer.giz.de/ an fotoprojekt2017@giz.de oder auf einer CD per Post an die GIZ-Repräsentanz Berlin (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Marius Weist, Reichpietschufer 20, 10785 Berlin). Bitte reichen Sie zudem folgende Unterlagen ein:

  • Text zur Fotoserie (ca. 1.700 Zeichen inklusive Leerzeichen) in deutscher Sprache
  • kurzer Lebenslauf mit biografischen Angaben (ca. 750 Zeichen inklusive Leerzeichen) sowie einem Portraitfoto
  • Kontaktanschrift (inklusive E-Mail und Telefonnummer)
  • unterschriebene Einverständniserklärung, dass GIZ und BBE ein unwiderrufliches, beschränktes einfaches Nutzungsrecht an den eingereichten Fotos erhalten
  • unterschriebene Einwilligungserklärung für die Datennutzung

Die Formulare für die Erklärungen sowie ausführlichere Informationen zu den einzureichenden Unterlagen und dem Konzept des Fotoprojekts finden Sie online unter www.vomweggehenundankommen.de. Seitens der GIZ-Repräsentanz Berlin steht Ihnen Marius Weist (Fotoprojekt2017@giz.de) bei Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Einsendefrist für die Teilnahme ist der 20. Dezember 2017.

Wer wählt die prämierten Fotoserien aus?

Eine fünfköpfige, prominent besetzte Jury wird bis Ende Dezember 2017 zehn Fotoserien auswählen. Aus jeder dieser Serien werden sieben bis zehn Fotos im Rahmen einer Vernissage am 26. April 2018 im GIZ-Haus Berlin, zu der die Fotografinnen und Fotografen der prämierten Fotos eingeladen werden, der Öffentlichkeit präsentiert. Die Vernissage bildet den Startschuss für eine einjährige Ausstellung im GIZ-Haus Berlin. Begleitend zur Ausstellung wird ein Katalog mit den ausgewählten Fotos der prämierten Serien aufgelegt. Zudem werden diese Fotos anlässlich der „14. Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ des BBE im Herbst 2018 zu sehen sein.

Die Jurymitglieder des Fotoprojekts „Vom Weggehen und Ankommen“ sind:

  • Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
  • Kordula Schulz-Asche, MdB, Mitglied des Unterausschusses „Bürgerschaftliches Engagement“ des Deutschen Bundestages
  • Neven Subotic, Fußballspieler (Borussia Dortmund) und Gründer der Neven Subotic-Stiftung
  • Dr. Thomas Röbke, Vorsitzender des Sprecherrats des BBE
  • Cornelia Richter, Vorstandsmitglied der GIZ

Welche technischen Anforderungen sind einzuhalten?

Die Fotos sollten im JPG-Format eingereicht werden. Die Qualität der meisten handelsüblichen Kameras und Smartphones ist ausreichend für die Teilnahme am Fotowettbewerb. Wichtig ist, die jeweils höchste Qualitätsstufe an der Kamera einzustellen (höchstmögliche Auflösung und geringste Kompressionsstufe). Bei technischen und künstlerischen Fragen können Sie sich gerne an Maurice Weiss von der OSTKREUZ Agentur der Fotografen (m.weiss@ostkreuz.de) wenden, der das Projekt fachlich begleitet.

Wir freuen uns über Ihre Einsendungen und stehen Ihnen bei Fragen zum Projekt jederzeit gerne unter der E-Mail-Adresse Fotoprojekt2017@giz.de zur Verfügung.

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