GIZ-Brief - Ausgabe 1/2011

Schwerpunktthema: Zielgruppennähe

GIZ-Brief
GIZ-Brief 1/2011

Am 1. Januar 2011 haben sich der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) gGmbH, die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH und InWEnt - Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH zur GIZ, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, zusammengeschlossen.

Dies ist die erste Ausgabe des GIZ-Briefes, der Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), der aus der Arbeit des Entwicklungsdienstes berichtet. Wenn Sie im GIZ-Brief manches an den DED-Brief erinnert, so ist dies durchaus beabsichtigt. Bewährtes möchten wir erhalten, für Neues offen sein. So wollen wir weiterhin nicht nur Fachleute, sondern vor allem eine interessierte Öffentlichkeit über entwicklungspolitische Themen informieren, sie für die Entwicklungszusammenarbeit sensibilisieren. Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer, die anschaulich und ganz direkt aus ihrer Arbeit berichten, werden die wichtigsten Autoren der Zeitschrift bleiben. Neben der Rubrik „Spektrum“, die verschiedene Themen aufgreifen kann, wird es nach wie vor ein Schwerpunktthema geben.

Was sind nun die Themen dieser ersten Ausgabe? Welche Rolle das Internet in Demokratisierungsprozessen spielen kann, ist uns in den letzten Monaten deutlich vor Augen geführt worden, zum Beispiel in Ägypten. Auch im westlichen und im südlichen Afrika haben zunehmend mehr junge Leute Zugriff auf dieses Medium. Ein Artikel aus Benin berichtet darüber, wie Jugendliche in Chat-Diskussionsforen mehr über Demokratie lernen.

„Ein wichtiges Pfund der deutschen Entwicklungszusammenarbeit“ sei die Zielgruppennähe, schreibt Andrea Winter, die uns in das Thema einführt. Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer arbeiten auf lokaler und regionaler Ebene, sind vor Ort präsent und in lokale Strukturen eingebunden. In der GIZ ergänzen sich verschiedene Interventionsebenen perfekt. Erkenntnisse und Erfahrungen der lokalen und regionalen Ebene werden mit der nationalen Ebene verknüpft, nationale Programme können sich so an den realen Bedürfnissen der Menschen vor Ort ausrichten. Es ist aber keine reine Bewegung von unten nach oben oder umgekehrt, idealerweise entsteht ein Paternostereffekt – ein permanenter Austausch zwischen allen Ebenen.

Ich hoffe, Sie sind neugierig geworden, wie das konkret aussehen kann und was eigentlich Zielgruppennähe ausmacht. Darüber berichten Ihnen die Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe.

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In unserer Datenbank finden Sie alle Ausgaben ab 1/2007. Bitte beachten Sie bei der Suche, dass die Ausgaben 1/2011 bis 4/2012 unter dem Titel GIZ-Brief, die Ausgaben 1/2007 bis 4/2010 als DED-Brief erschienen sind.

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