19.03.2018

Vernissage „Ostukraine: Perspektiven nach der Vertreibung“

Geschichten vom Leben der Vertriebenen in der neuen Heimat

Eine Folge des Krieges im Donbass ist die Vertreibung von 1,5 Mio. Menschen. Insbesondere sind die Kommunen und Regionen in den krisennahen Gebieten neben den großen wirtschaftlichen und sozialen Problemen auch noch mit der Herausforderung konfrontiert, den Vertriebenen einen Zufluchtsort und eine Lebensperspektive zu geben. Selbst internationale Beobachter sind beeindruckt von dem Engagement, mit dem diese zusätzliche Belastung bewältigt wird.

Der international renommierte ukrainische Fotograf Maxim Dondyuk war vier Wochen in den Regionen, die den Großteil der Vertriebenen aufgenommen haben. Er hat seine Eindrücke mit der Kamera festgehalten und erzählt mit seinen ästhetisch anspruchsvollen Fotos Geschichten vom Leben der Vertriebenen in ihrer neuen Umgebung. Mit seiner Ausstellung würdigt er nicht nur das Schicksal der Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und darauf warten, zurückkehren zu können. Es werden auch die Menschen hervorgehoben, die die Flüchtlinge dabei unterstützen und ihnen etwas Normalität in ihr Leben in der Fremde zurückgeben.

Die Vernissage wird eröffnet von Rebecca Harms (MdEP), Maxim Dondyuk und Uwe Stumpf (GIZ).

Veranstaltungsort/-zeit

GIZ-Repräsentanz
Reichpietschufer 20
10785 Berlin

 Montag, 19. März 2018. Von 18:00 Uhr bis 21.00 Uhr.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist erforderlich unter: Ukraine-Ausstellung@giz.de

Weitere Informationen