14.11.2018

Aktiv, vernetzt, unterschätzt? Diaspora als Motor für Entwicklung

Zwischen zwei Heimaten leben: Die Rolle der Diaspora in der Entwicklung ihrer Herkunftsländer

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Die Gründe, warum Menschen das Land ihrer Geburt verlassen, sind so vielfältig, wie die Menschen selbst. Nur: Einfach ist es nie. Der alten Heimat bleiben viele deshalb auch im neuen Zuhause verbunden. Und entscheiden sich, aktiv zu werden: in Form von finanziellem, sozialem, politischem oder kulturellem Engagement.

Dieser Einfluss von Migrantinnen und Migranten gibt ihrer alten Heimat einen kräftigen Schub vorwärts – ihr Einsatz erweist sich als antriebsstarker Motor für die Weiterentwicklung ihrer Herkunftsländer. Auch die Agenda 2030 der Vereinten Nationen betont diesen positiven Beitrag für inklusives Wachstum und nachhaltige Entwicklung. Und trotzdem ist das vielseitige Engagement von Menschen, die in der Diaspora leben, in ihrem neuen Zuhause oft nicht bekannt – und wird unterschätzt.

Welchen Beitrag leistet die Diaspora schon heute zur Entwicklung ihrer Herkunftsländer, welchen kann sie in Zukunft leisten? Wo kann sie Unterstützung suchen und welche Rolle spielt eigentlich bereits jetzt die Stärkung der Diaspora in Deutschland? Über diese und andere Fragen diskutieren am Mittwoch, 14. November, beim „Forum Entwicklung“ von Frankfurter Rundschau, hr-iNFO und Deutscher Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) die Podiumsgäste Kirsten Schüttler (Weltbank), Kizito Odhiambo (Start-up-Gründer) und Gewinner des Hessischen Gründerpreises, Nora Seddig (GIZ-Expertin für Diaspora-Kooperation und Matida Ndlovu (Operations-Managerin eines Venture-Capital-Unternehmens).

Veranstaltungsort/-zeit

Saalbau Südbahnhof
Hedderichstraße 51
60594 Frankfurt am Main

Mittwoch, 14. November 2018 von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr

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