21.02.2019

„Klimawandel: Neue Wege. Neue Erkenntnisse. Neue Kommunikation.“

Aus der Reihe Gespräche zur Internationalen Zusammenarbeit: „Klimawandel: Neue Wege. Neue Erkenntnisse. Neue Kommunikation.“

Klimawandel ist in Deutschland die am häufigsten genannte Sorge der Menschen. 71 Prozent der Bürger*innen fürchten eine Veränderung des Weltklimas und die Auswirkungen auf ihr Leben. Doch warum erreichen die alarmierenden Klima-Botschaften die Menschen eher auf einer abstrakten Ebene und führen selten zu Verhaltensänderungen?

Offensichtlich funktioniert das Paradigma „Vom Wissen zum Handeln“ beim Klimawandel nicht. Wir wissen, was zu tun wäre, tun aber viel zu wenig, um die uns alle betreffende Erderwärmung mit ihren zum Teil katastrophalen Folgen für die Menschheit zu stoppen. Nach der Klimakonferenz in Katowice 2018 gilt es, die Erfahrungen und neuen Herausforderungen in politisches Handeln umzusetzen. Gleichzeitig bedarf es einer guten und überzeugenden Kommunikation in die Bevölkerung weltweit hinein. Doch warum zeigen die Klimabotschaften allein keine Wirkung? Welche sozialen und psychologischen Hürden müssen überwunden werden, damit Politik und Gesellschaft den Schritt vom Wissen zum Handeln gehen? Und wie kann oder muss eine Klimawandelkommunikation gestaltet werden, um nachhaltig Verhaltensänderungen anzustoßen?

Über diese und weitere Fragen diskutieren Staatssekretär Jochen Flasbarth, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Sylvia Kotting-Uhl, MdB, BÜNDNIS  90/ DIE GRÜNEN, Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Autor des Gastbeitrags ist Carel Carlowitz Mohn, Leiter Klimafakten.de.

Veranstaltungsort/-zeit

GIZ-Repräsentanz Berlin
Reichpietschufer 20
10785 Berlin

Donnerstag, 21.02.2019 von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr

Anmeldung

Anmeldung bitte bis spätestens 8. Februar 2019 an: GespraechezurIZ@giz.de.