13.06.2019

Ist Jemen noch zu retten? Perspektiven der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

Jemen ist nach vier Jahren Krieg de facto zusammengebrochen. Große Teile der staatlichen Infrastruktur, Straßen, Häfen, Krankenhäuser und Schulen sind zerstört oder nicht funktionstüchtig. Die internationale Aufmerksamkeit für den Konflikt ist gering. Die Bundesregierung will die Menschen in Jemen aber weiter unterstützen und hat entschieden, die Entwicklungszusammenarbeit angepasst an die Krise fortzusetzen.

Wie ist die Lage zurzeit vor Ort? Was kann die Entwicklungszusammenarbeit in einem Konfliktgebiet wie in Jemen leisten? Welche Rolle spielen bewährte Strukturen und aufgebautes Vertrauen?

Über das Land, die deutsche Entwicklungszusammenarbeit und die Sicherheitssituation diskutieren in der Reihe „Welt im Wandel“ der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und des Tagesspiegels:

Philipp Schönbrunn-Knappmann, Leiter Jemen-Team, Referat 311 im Auswärtigen Amt,

Klaus Krämer, Referatsleiter „Naher Osten I“ im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und

Mari Tertsunen, Landesdirektorin Jemen (GIZ),

sowie als Gäste aus Jemen: Hani AlFalahi, Sonderinitiative „Eine Welt ohne Hunger“ und Abdulmoula Abdulhak, Koordinator eines Bildungsvorhabens der GIZ in Jemen.

Veranstaltungsort/-zeit

Verlagshaus Der Tagesspiegel,
Askanischer  Platz 3, 10963 Berlin

Donnerstag, 13. Juni 2019 von 18:30 – 20:00 Uhr

Anmeldung

Wir bitten um Anmeldung per Telefon: +49 30 72614144 oder unter www.weltimwandel.berlin

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