GIZ-Brief - Ausgabe 1/2012

Schwerpunktthema: Entwicklung gemeinsam verantworten

GIZ-Brief 1/2012

„Flexibel und innovativ setzen wir unsere vielfältigen Instrumente und Netzwerke für unsere Auftraggeber in Wert und befähigen Menschen, Entwicklungsprozesse eigenverantwortlich zu gestalten“ heißt es im Leitbild der GIZ. Eigenverantwortliches Handeln der Partner zu stärken, ist auch Thema dieser Ausgabe des GIZ-Briefes. Wer die Partner stärken will, muss selber Verantwortung für den Entwicklungsprozess übernehmen und so können wir sagen, dass wir „Entwicklung gemeinsam verantworten“.

Die Eigenverantwortung der Partner für die Entwicklung ihres Landes (Ownership) ist eines der tragenden Elemente der Entwicklungszusammenarbeit. Was darunter zu verstehen ist, wurde auf verschiedenen internationalen Konferenzen diskutiert und definiert. Hatte man zunächst in der Pariser Erklärung von 2005 die Eigenverantwortung eines Landes im Sinne der Regierungsebene im Blick, ist heute klar, dass Ownership eine demokratische Ausrichtung braucht, also auch die Zivilgesellschaft eingebunden sein muss. In dieses recht komplexe Thema führt Sie Reiner Forster in seinem Artikel ein.

Die Eigenverantwortung der Partner zu stärken kann auf vielfältige Weise geschehen. Ein ganz wichtiger Aspekt ist, die Kompetenzen der Menschen zu entwickeln, die Entscheidungen treffen und Reformprozesse gestalten sollen. Was das heißt, darüber erfahren Sie mehr im Artikel von Cornelia Frettlöh. Und wie immer unterfüttern wir die Theorie mit konkreten Beispielen aus der Praxis der Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer der GIZ.

An dieser Stelle möchten wir uns bei Ihnen für die enorme Resonanz auf die Leserbefragung bedanken, die wir Mitte Februar an rund 5.250 Leserinnen und Leser des GIZ-Briefes versandt haben. Mehr als 1.000 Antworten haben wir erhalten. Wir freuen uns über Ihre durchweg sehr positive Bewertung der Zeitschrift. Über die Hälfte der Antworten enthielten über die reine Bewertung hinaus auch Kommentare und Anregungen für die Redaktion. Auf den Seiten 34 und 35 erfahren Sie mehr über die Ergebnisse dieser Leserbefragung.

Wir bitten Sie, das verspätete Erscheinen dieses Heftes zu entschuldigen. Wir planen, den GIZ-Brief zu überarbeiten. Viele Ihrer Anregungen werden dabei Berücksichtigung finden. Dafür brauchen wir aber auch Mittel und Kapazitäten, so dass im Jahr 2012 nur drei Ausgaben der Zeitschrift erscheinen werden

Publikationsdatenbank

In unserer Datenbank finden Sie alle Ausgaben ab 1/2007. Bitte beachten Sie bei der Suche, dass die Ausgaben 1/2011 bis 4/2012 unter dem Titel GIZ-Brief, die Ausgaben 1/2007 bis 4/2010 als DED-Brief erschienen sind.

Zur Datenbank

Mehr Informationen

GIZ-Brief 1/2012