Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) beauftragt die GIZ vor allem im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) mit verschiedenen bilateralen und regionalen Projekten.

Der thematische Fokus der Projekte liegt darauf, Treibhausgasemissionen zu mindern, Wälder als natürliche Kohlenstoffspeicher nachhaltig zu nutzen und zu erhalten (REDD+), die biologische Vielfalt zu schützen und Länder dabei zu unterstützen, sich an den Klimawandel anzupassen. Aufgrund der wachsenden Bedeutung der Verstädterung und dem Bezug zum Klimaschutz, setzt die GIZ für das BMU zunehmend Projekte zur nachhaltigen Stadtentwicklung um.

Die GIZ unterstützt das BMU bei der Umsetzung der Fazilität für national angemessene Klimaschutzmaßnahmen (Nationally Appropriate Mitigating Actions, NAMA). Hierbei handelt es sich um eine Multigeber-Plattform, bei der anspruchsvolle Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen in Entwicklungs- und Schwellenländern finanziert werden.

Des Weiteren berät die GIZ das BMU dabei, die Nutzung deutscher Umwelttechnologien in Entwicklungs- und Schwellenländern zu fördern, bei der Zerstörung des klimaschädigenden Lachgases, das bei der Düngemittelherstellung entsteht, bei Fragen der Klimafinanzierung, der Klimarisikoversicherung sowie bei der Weiterentwicklung des CO2-Handels in ausgewählten Ländern.