Themenservice Afghanistan

Die GIZ in Afghanistan – Reformen gemeinsam gestalten

Nach 23 Jahren Krieg war Afghanistan Ende 2001 ein zerstörtes Land. Die Staatengemeinschaft unterstützt den Wiederaufbau seit 2002. Deutschland übernimmt in den Nordprovinzen Badakhshan, Balkh, Baghlan, Kunduz und Takhar eine besondere Verantwortung. Im Auftrag der Bundesregierung und internationaler Auftraggeber arbeiten rund 150 entsandte und 1.200 einheimische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Afghanistan sowie 29 Entwicklungshelfer. Hinzu kommen 38 Fachkräfte des Centrums für Internationale Migration und Entwicklung (CIM), die Ministerien und staatliche Institutionen beraten.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen die Entwicklung staatlicher Strukturen und einer nachhaltigen Wirtschaft. Damit eng verbunden ist der Wiederaufbau der Infrastruktur, besonders auf dem Land, wo 80 Prozent der Bevölkerung leben. Sie benötigen eine verlässliche Energie- und Trinkwasserversorgung. Die Hälfte der Bevölkerung, etwa 15 Millionen Menschen, ist jünger als 15 Jahre – wir unterstützen ihre Bildung, damit sie ihren eigenen Weg in eine bessere Zukunft gestalten können.

Information

Der Themenservice für Journalisten informiert zu einem aktuellen Thema oder Ereignis mit Bezug zur internationalen Zusammenarbeit. Er umfasst Bilder, Hintergründe und Interviews, stellt Projekte vor und liefert weiterführende Links. Zu jedem Thema vermitteln wir gerne Interviewpartner.

Die Texte und Fotos aus diesem Themenservice stehen Redaktionen zum honorarfreien Abdruck zur Verfügung.

Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Milch und Käse aus lokaler Herstellung

In der Provinz Balkh in Nordafghanistan kann die Bevölkerung seit 2009 frische Milchprodukte aus lokaler Herstellung einkaufen. Sie sind preiswerter und gesünder als die industriell verarbeitete H-Milch aus dem Ausland, die die Geschäfte bislang angeboten haben.

 Milch, Sahne, Käse, Butter, Buttermilch, Joghurt und Quark in guter Qualität und zu einem bezahlbaren Preis – dies war das Ziel der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), als sie 2009 im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) begonnen hat, die regionale Molkerei in Balkh zu fördern. Zusammen mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen half die GIZ, die Hygiene zu verbessern und die Verarbeitung der Rohmilch auf internationale Standards zu heben.

In der Provinz Balkh befindet sich die Molkerei im Distrikt Sherabad. Dort arbeitet auch der 54-jährige Mohammad Is-haaq. Stolz erzählt er: „Mit Unterstützung der GIZ habe ich das Vertrauen der Bauern gewonnen. Jede Familie, die uns Milch liefert, hat ihr Einkommen verbessert. Anfangs glaubten uns die Bauern nicht, dass wir die Molkerei erfolgreich betreiben können. Doch jetzt haben sie großen Respekt.“

1.200 Bauern sind mittlerweile mit der Molkerei verbunden. Viele der Bauern bringen jeden Morgen überschüssige Milch zu Sammelpunkten in ihrer Nähe, von wo aus sie zur Molkerei transportiert wird. Im Jahr 2011 werden voraussichtlich insgesamt 1,2 Millionen Liter Rohmilch verarbeitet. In 45 Geschäften in Mazar-e Sharif und auf vielen lokalen Märkten kann man die fertigen Produkte kaufen, sie erfreuen sich einer hohen Nachfrage. Die Molkerei ist auf dem besten Weg, wirtschaftlich unabhängig zu werden.

Die Bauern, die die Molkereien beliefern, sind in sechs Kooperativen organisiert. Die GIZ bietet den Mitgliedern Schulungen in Viehhaltung an. Das hilft den Bauern, ihre Milcherträge zu verbessern. Viele von ihnen können jetzt zehn statt bisher drei Liter Milch pro Tag an die Molkerei liefern. So verdienen sie täglich umgerechnet rund zwei Euro – bei einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen in Afghanistan von etwa 50 Euro im Monat ist das ein wertvolles Zusatzeinkommen.

Bis 2012 will die Molkerei ihre Produktion steigern. 1,5 Millionen Liter Rohmilch sollen im kommenden Jahr verarbeitet werden – doppelt so viel wie 2009. Die Molkerei will ihren Kunden eine breitere Produktpalette anbieten. Bald werden auch Eiscreme und die für die afghanische Küche wichtigen Zutaten Butterschmalz und „Panir“, eine Art schnittfester Frischkäse, an die Geschäfte ausgeliefert.

Förderung der Rechtsstaatlichkeit

Das Vertrauen in Recht und Gesetz wächst langsam

Wenn Bürger in Afghanistan zivile Streitfälle haben, können sie eine kostenlose Rechtsberatung bekommen. Sonstige Konflikte in Gemeinden beraten Polizei, Behörden und Bürger gemeinsam. Solche Angebote sind neu und ungewohnt – doch die Menschen greifen sie rege auf.

 In Afghanistan überlappen sich das traditionelle, das islamische und das moderne Recht. Seit 2004 gibt es eine Verfassung, doch um sie durchzusetzen, muss vor allem das Justizpersonal besser ausgebildet werden. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hilft die GIZ in den Nordprovinzen zum Beispiel beim Aufbau von Rechtsanwaltskammern. Experten der GIZ bilden Anwälte und Polizisten weiter, damit sie geltendes Recht richtig anwenden und durchsetzen – zum Beispiel für Huma. Die 28-Jährige kommt aus der Provinz Badakhshan. Sie wollte sich von ihrem Ehemann scheiden lassen, weil er sie häufig schlug. Vor Gericht scheiterte sie zuerst – die Richter glaubten dem Mann, der versprach, seine Frau nie mehr zu schlagen. Nachdem sie vom Gericht nach Hause zurückgekehrt waren, brachte ihr Ehemann sie in eine abgelegene Gegend und zwang sie, 15 Monate lang in einem Stall zu leben. Mit der Hilfe von Anwälten, die von ihrem Fall erfuhren, erreichte sie vor Gericht doch noch die Scheidung.

In den Städten Taloqan und Faizabad richtete die GIZ ab 2009 Rechtsberatungsstellen für Arme ein. Bislang wurden 2.000 Fälle bearbeitet, besonders elternlose Jugendliche, Inhaftierte und Frauen finden dort Hilfe. Eine von ihnen ist Pari. Für die junge Frau wurde eine Ehe arrangiert, die sie nicht wollte. Ihre Familie und die Familie ihres Bräutigams bestanden auf der Hochzeit. Sie suchte Hilfe bei einer von der GIZ unterstützten Nichtregierungsorganisation, die ihr Rechtsbeistand bot und schließlich vor Gericht durchsetzte, dass sie die Ehe nicht eingehen musste. In manchen Fällen gelingt eine außergerichtliche Einigung. Darauf haben sich lokale Streitschlichtungsbüros spezialisiert – die sogenannten „Huquq“. Jeden Monat landen etwa zehn neue Fälle bei ihnen. Das afghanische Justizministerium richtet mit Unterstützung der GIZ in allen Distrikten „Huquq“-Büros ein.

Um das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei zu stärken, unterstützt die GIZ Vertreter der Polizei, der Gemeinden und Behörden dabei, Probleme gemeinsam zu diskutieren. Ein Drittel der Gemeindevertreter sind Frauen. Seit 2010 hat es mehr als 600 Gespräche zur Konfliktlösung gegeben. Durch die enge Zusammenarbeit konnte zum Beispiel im Oktober 2011 im Distrikt Khulm in der Provinz Balkh ein Anschlag verhindert werden. Die Polizei hat verdächtige Personen, die der Bevölkerung aufgefallen waren, rechtzeitig festgenommen. In 20 Distrikten Nordafghanistans gibt es bereits eine solche bürgernahe Polizei, die mit lokalen Vertretern eng zusammenarbeitet – sehr zur Zufriedenheit der Bevölkerung. In aktuellen Umfragen gaben drei Viertel der Befragten an, mit der Arbeit der Polizisten zufrieden zu sein. Diese Resonanz ermutigt zum Weitermachen – das Konzept der bürgernahen Polizei wird auf 30 Distrikte Nordafghanistans ausgeweitet.

Flugsicherung

Ziviler Wiederaufbau auf Flughöhe

In Afghanistan sind nicht nur am Boden, sondern auch in der Luft Wiederaufbauleistungen nötig. Damit Afghanen in Zukunft die Flugsicherung selbständig übernehmen können, werden in einem deutsch-afghanischen Projekt Fluglotsen ausgebildet.

Die zivile Flugsicherung wird seit Jahren von der Internationalen Schutztruppe für Afghanistan (ISAF) organisiert – am Flugplatz Mazar-e Sharif ist die deutsche Luftwaffe zuständig. Das afghanische Ministerium für Verkehr und Zivilluftfahrt kann seine Überwachungsaufgaben nach internationalen Standards noch nicht wahrnehmen. Fachbehörden wie eine zivile Luftfahrt-Aufsichtsbehörde fehlen noch ganz. Eine solche Aufsichtsbehörde wird aber dringend benötigt, denn der Flughafen in Mazar-e Sharif soll sich zum Verkehrsknotenpunkt auf der viel beflogenen Strecke zwischen Europa und Asien entwickeln.

Er hat damit eine große wirtschaftliche Bedeutung für die Entwicklung der gesamten Region. In den vergangenen Jahren wuchs das Aufkommen des zivilen Luftverkehrs stetig. Dies ist nicht zuletzt auf den von der Bundesregierung unterstützten Ausbau zurückzuführen – eine zweite Start- und Landebahn und ein Instrumenten-Landesystem sind seit Mitte 2010 in Betrieb, ein neues Terminal befindet sich im Bau.

Dazu Gerhard Roos, Leiter des Projekts in Mazar-e Sharif: „Die jungen Menschen, die unsere Ausbildung durchlaufen, sind hoch motiviert. Sie wissen, dass sie die ersten zivilen Fluglotsen im neuen Afghanistan sein werden. Sie haben sich unter Hunderten Bewerbern durchgesetzt und durchlaufen eine Ausbildung, an deren Ende eine Prüfung steht, die auch in Deutschland von Fluglotsen gefordert wird. Darauf, dass sie international mithalten können, und dass sie für ihr Land eine wichtige Aufbauaufgabe übernehmen, sind die Auszubildenden hier mächtig stolz.“

Zurzeit bildet die GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 15 Fluglotsen am Flughafen von Mazar-e Sharif aus. Bei der praktischen Ausbildung arbeiten die Experten mit der Bundeswehr zusammen. Die GIZ begann im August 2009 mit der dreieinhalb jährigen Fluglotsen-Ausbildung. Sie umfasst unter anderem Englisch für die Luftfahrt, Luftfahrtgrundlagenausbildung, theoretische und praktische Fluglotsenausbildung und das Simulatortraining. Spätestens zum Jahresanfang 2014 sollen die neuen Lotsen die Verantwortung für die Flugsicherung übernehmen.

Der Flughafen Mazar-e Sharif benötigt gegenwärtig mindestens zehn Fluglotsen. Durch die Entwicklung zum internationalen Flughafen mit einem Flugbetrieb rund um die Uhr wird sich der Bedarf nach Schätzungen auf 17 Fluglotsen erhöhen. Im Auftrag der Bundesregierung gemeinsam mit der KfW Entwicklungsbank bereitet die GIZ außerdem die Gründung einer Luftfahrtakademie in Kabul vor und unterstützt das afghanische Ministerium für Verkehr und Zivilluftfahrt im Auftrag des Auswärtigen Amtes beim Aufbau einer zivilen Luftaufsichtsbehörde. Der Bedarf ist hoch: Um den Luftverkehr sicher und geordnet abwickeln zu können, werden über die Fluglotsen hinaus am Flughafen Mazar-e Sharif zusätzlich rund 500, in Afghanistan insgesamt rund 3.000 Fachkräfte benötigt.

Provinzentwicklung in Uruzgan

Beste Verbindungen auch jenseits der Straße

In der südlichen Provinz Uruzgan ist eine 40 Kilometer lange Straße fertig gestellt worden. Sie verbindet zwei wichtige Handelsstädte und schafft die Voraussetzungen für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung in einer Region, in der die Menschen bislang von der Landwirtschaft leben.

Der Bau der Straße ist ein von den Niederlanden finanziertes und von der GIZ durchgeführtes Projekt. Die im Oktober 2011 eröffnete Straße schließt die Verbindung zwischen der Provinzhauptstadt Tarin Kowt und der Distrikthauptstadt Chora. Die südliche Provinz Uruzgan ist eine der ärmsten Regionen Afghanistans. Seit einigen Jahren ist die GIZ hier im Auftrag der niederländischen und der australischen Regierung tätig. Die Straße ist dabei ein zentraler, aber eben nur ein Teil einer ganzen Reihe von Maßnahmen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region.

„Der Schlüssel zum Erfolg war die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung. Das ging schon los, bevor wir mit dem Bau begonnen haben. Damit die Straße ein Projekt der Leute vor Ort wird, haben wir sie zuerst gelehrt, sie selbst zu bauen“, sagt Shafic Gawhari von der GIZ.

Auch am Ende der Straße ist inzwischen einiges los. In Chora ist eine Karawanserei entstanden. Der nach traditionell afghanischem Muster gestaltete Markt mit rund 50 Läden, einem großen Hof und einer Maschinenhalle steht kurz vor der Übergabe an die lokale Bevölkerung. „Wie groß die Nachfrage nach der neuen Karawanserei ist, können wir daran ablesen, dass wir jetzt schon eine Warteliste mit 230 Händlern haben, die unbedingt einen der Läden haben wollen“, so Gawhari.

Auch traditionell in der Region angebaute Mandelbäume tragen heute dazu bei, dass die Bevölkerung mehr Geld in der Tasche hat. Um Land in der kargen, wüstenähnlichen Gegend zu gewinnen, wurden Bewässerungskanäle gebaut und mehr als eine Million Mandelbaum-Setzlinge an die lokale Bevölkerung ausgegeben. Mit Hilfe der zusätzlichen Bäume kann die geerntete Menge an Mandeln deutlich erhöht werden. In der Maschinenhalle der Karawanserei ist zudem eine Mandelschälmaschine installiert, die erste in der Region. Durch die Veredelung können natürlich auch höhere Preise erzielt werden. Und weil es jetzt eine Straße gibt, werden die geschälten Mandeln auch ohne weiteres in der ganzen Provinz und darüber hinaus vertrieben.

Integrierte Fachkräfte aus Deutschland

Das Wissen um die eigene Geschichte stärken

Wenn Susanne Annen zum Jahresende 2011 ihren Schreibtisch im Nationalmuseum von Kabul räumt, wird das nicht das Ende ihrer Arbeit für Afghanistan sein. Die Architektin wird dem Museum als Mitglied des Beratungsausschusses erhalten bleiben.

Mit ihr als Mitarbeiterin ist das Kulturministerium seinem Ziel näher gekommen, das Bewusstsein der Bevölkerung für ihre eigene Kultur zu stärken. „Die Afghanen sind stolz auf ihre Kultur – zu Recht“, sagt sie. „Wegen seiner Lage an wichtigen Handelsrouten ist das Land von vielen Völkern und Religionen geprägt worden. Das Wissen über die gemeinsame Geschichte fördert Toleranz und ein friedliches Miteinander.“

Als integrierte Fachkraft im afghanischen Kulturministerium kam sie vor eineinhalb Jahren nach Kabul – vermittelt über das „Centrum für internationale Migration und Entwicklung“ (CIM), einer Arbeitsgemeinschaft der GIZ und der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit. In der Kultur- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn hatte sie zuvor als Ausstellungsleiterin eine Wanderausstellung mit Schätzen aus dem Kabuler Nationalmuseum umgesetzt. So arbeitete sie schon einige Jahre mit dem afghanischen Kulturministerium zusammen, bevor der Minister sie um Unterstützung beim Wiederaufbau der Museen bat. Dort fehlen ausgebildete Experten, die Erfahrung darin haben, wie man Projekte strukturiert umsetzt.

Susanne Annen ist die rechte Hand des Kulturministers – und die Schnittstelle zu Stiftungen, Kulturreferenten der Botschaften und Leitern von Ausstellungsprojekten. Mit ihnen tauscht sie sich über laufende Projekte, den Einsatz von Geldern, über Bedarfe und Projektvorschläge aus. Sie konzipiert Ausstellungen, Sammlungen und Ausgrabungen zusammen mit Architekten, Archäologen, Kunstgeschichtlern und Ausstellungsmachern. Der Minister und der Generaldirektor des Nationalmuseums binden sie eng in Entscheidungen ein und fragen häufig um Rat.

Zu ihren Projekten gehörte eine Ausstellung im Nationalmuseum mit neuen Funden aus Mes Aynak – einer Ausgrabungsstätte für antike buddhistische Tempel und Klosteranlagen, rund 40 Kilometer südöstlich von Kabul. Mit einem Kurator hat sie das Ausstellungskonzept entwickelt und mit Unterstützung des Ministeriums umgesetzt. Wissenschaftler aus Österreich und Frankreich haben die Herstellung eines Ausstellungskatalogs ermöglicht.

Vieles hat funktioniert, wenn auch anders und langsamer als in Deutschland: „Man braucht viel Geduld, Humor und den Willen, die Kultur zu verstehen.“ Die afghanischen Kollegen haben sie sehr unterstützt – und vieles von ihr gelernt. Die Kuratoren können nun kleine Wechselausstellungen alleine umsetzen. Sie wissen, wie man Budget- und Zeitpläne aufstellt, Ausstellungen installiert, Teams bildet und mit anderen Experten wie zum Beispiel Designern, Architekten oder Wissenschaftlern aus dem Ausland zusammenarbeitet.

Susanne Annen hat Projekte mit angestoßen, die nach ihrem Einsatz weitergehen werden: Der Neubau für das Nationalmuseum und eine Partnerschaft mit einem amerikanischen Kulturinstitut, das die Ausbildung der Museumsmitarbeiter finanziert. Die Hilfe von Experten wird weiterhin gebraucht – der Minister möchte ihre Stelle, die das Auswärtige Amt finanziert hat, neu besetzen. Was sie für ihre Arbeit in Deutschland mitnimmt? „Ich habe gelernt, dass jenseits unserer vertrauten Arbeitsstrukturen viele Wege zum Ziel führen können.“

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