Der Mäanderbau bekommt einen Nachbarn

17.12.2015

GIZ investiert 158 Millionen Euro für neues Gebäude in Bonn

Bonn, 17.12.2015. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH investiert weiter an ihrem Sitz in Bonn. Nachdem sie im Juni 2015 den sogenannten „Mäanderbau“ an der Friedrich-Ebert-Allee 36 bezogen hat, bekommt das Bürogebäude jetzt einen Nachbarn: Direkt nebenan soll ein sechsstöckiger Neubau mit Platz für rund 850 Mitarbeiter auf knapp 30.000 Quadratmetern Bürofläche entstehen. Die Beurkundung des Kaufvertrags fand am 17. Dezember im Beisein des Oberbürgermeisters der Stadt Bonn, Ashok-Alexander Sridharan, im Mäanderbau statt. Für die GIZ unterschrieben Vorstandssprecherin Tanja Gönner und Vorstandsmitglied Hans-Joachim Preuß, für die Verkäuferin, die Ten Brinke Gruppe, deren Geschäftsführer Albert ten Brinke. Mit dem Kauf investiert die GIZ rund 158 Millionen Euro in die zweite Büroimmobilie am Trajektkreisel an der B9.

„Bonn ist für die GIZ ein wichtiger Standort in der internationalen Zusammenarbeit. Ihn zu stärken, ist uns ein wichtiges Anliegen“, so Tanja Gönner. Neben der Nähe zum Hauptauftraggeber, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), spiele die Kooperation mit ansässigen internationalen Institutionen eine Rolle. Gleichzeitig trage die GIZ dazu bei, das internationale Profil des UN-Standorts Bonn zu stärken.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren von dem geplanten Neubau: Bis jetzt arbeiten die Mitarbeiter in Bonn an drei Standorten. Mit dem neuen Gebäude, das voraussichtlich im Jahr 2019 fertig ist, entsteht gemeinsam mit dem Mäanderbau ein Campus, auf dem alle Arbeitsplätze unmittelbar beieinander liegen.

„Das neue Gebäude wird auf der Grundlage hoher ökologischer Standards errichtet und entspricht in Aufbau und Ausstattung hervorragend den Anforderungen einer modernen Verwaltung", erläutert Hans-Joachim Preuß. Niedrige Umweltbelastungen, der Einsatz erneuerbarer Energien und die funktionale Architektur zeigen, dass die GIZ auf ein nachhaltiges Arbeitsumfeld für ihre Mitarbeiter setzt.

Das erfahrene Bau- und Projektentwicklungsunternehmen Ten Brinke wird den Neubau realisieren. „Wie beim ,Mäander‘ steht eine ressourcen-schonende Bauweise im Vordergrund“, erklärt Albert ten Brinke.

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen. Sie unterstützt die Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit. Die GIZ trägt dazu bei, dass Menschen und Gesellschaften eigene Perspektiven entwickeln und ihre Lebensbedingungen verbessern.

Die Ten Brinke Gruppe ist ein europaweit tätiges, 1902 gegründetes Familienunternehmen. Sie hat ihren Tätigkeitsschwerpunkt auf dem deutschen Markt. Hier realisiert sie Projekte auf dem Einzelhandels-, Wohnungsbau-, Büroimmobilien- und Logistiksektor. Dabei ist die Ten Brinke Gruppe als Projektentwickler, Investor, Bauunternehmer und Asset Manager jährlich für Flächen zwischen 150.000 und 200.000 qm verantwortlich. Bei dem Bonner Projekt ist BLI Joint Venture Partner.

Der Kauf wurde koordiniert und begleitet von Edith Bosau, geschäftsführende Gesellschafterin der Bosau Immobilien-Management GmbH.

Kontakt

Marion Frank
marion.frank@giz.de
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