Berichte

Die GIZ berichtet regelmäßig über die Umsetzung unternehmerischer Nachhaltigkeit. Dabei orientiert sich das Unternehmen an einer Reihe nationaler und internationaler Rahmenwerke: den Leitlinien der Global Reporting Initiative, dem Global Compact der Vereinten Nationen sowie dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex der Bundesregierung.

Integrierte Berichterstattung

Der Integrierte Unternehmensbericht verknüpft die externen Dienstleistungen der GIZ sowie finanzielle Informationen und Kennzahlen mit der internen Umsetzung von Verantwortung und Nachhaltigkeit im Unternehmen. Er zeigt Fortschritte und Verbesserungspotenziale auf. Die Vorgaben, die derzeit in der EU oder in Initiativen zur integrierten Berichterstattung diskutiert werden, flossen in die Konzeption des Berichtes ein.
Damit werden die Dienstleistungen der GIZ, sowie zentrale Leistungen und Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeit in einem Berichtsformat dargestellt.

Global Reporting Initiative

Die Global Reporting Initiative ist eine gemeinnützige Stiftung, die 1997 durch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und das gemeinnützige Netzwerk CERES gegründet wurde.

Die Global Reporting Initiative (GRI) hat umfangreiche Leitlinien für die Nachhaltigkeitsberichterstattung entwickelt, die weltweit Anwendung finden. Sie legen einen Katalog an Prinzipien und Indikatoren fest, um ökonomische, ökologische und soziale Leistungen sowie die Auswirkungen unternehmerischen Handelns zu messen.

Die GIZ hat bereits 2013 die Berichtserfordernisse der letzten Generation der Leitlinien angewendet (GRI G4).

Global Compact

Als Unternehmen, dessen Arbeit in allen Bereichen auf internationale Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung ausgerichtet ist, bekennt sich die GIZ zu den zehn Prinzipien des Global Compact in den Bereichen Menschenrechte, Umwelt, Arbeits- und Sozialstandards sowie Korruptionsbekämpfung. In so genannten Fortschrittsberichten (bzw. „Communications on Progress“) legt die GIZ dar, wie sie ihre Selbstverpflichtung in Maßnahmen und Leistungen umsetzt.

Seit 2012 entsprechen die Fortschrittsberichte der GIZ dem so genannten Advanced Level, bei dem neben der Dokumentation der Fortschritte auch weitere gute Praktiken des Unternehmens dargestellt werden, beispielsweise in Hinsicht auf die Geschäftstätigkeit in fragilen Ländern sowie die Transparenz unserer Berichterstattung.

Deutscher Nachhaltigkeitskodex

Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) wurde 2011 durch den Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung beschlossen. Er knüpft an bestehende internationale Berichtsstandards wie etwa die Leitlinien der Global Reporting Initiative an.

Der Kodex umfasst 20 qualitative Kriterien, unter anderem in den Bereichen Strategie, Prozessmanagement, Umwelt sowie Gesellschaft. Diese Kriterien werden durch branchenspezifische quantitative Leistungsindikatoren ergänzt. In einer Entsprechenserklärung zum Kodex geben Unternehmen an, inwiefern sie den Kriterien entsprechen.

Die GIZ hat jeweils 2013 und 2014 eine Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex abgegeben und die Befolgung der Kriterien auch im Nachhaltigkeitsbericht 2013 offengelegt.

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