Christoph Beier

Dr. Christoph Beier © GIZ
Dr. Christoph Beier

Dr. Christoph Beier, geboren 1962 bei München, hat Geographie, Politik, Ethnologie und Agrarwirtschaft an der Technischen Universität München studiert. Seine Diplomarbeit über Regionalplanungsansätze in der VR China wurde mit dem Entwicklungsländerpreis der KfW und der Universität Gießen ausgezeichnet. Seine berufliche Laufbahn begann Christoph Beier 1989 im Saarland bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung sowie im Ministerium für Wirtschaft als Referent für Europapolitik und regionale Entwicklungsprogramme. Anschließend lehrte und forschte er bis 1996 am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeographie der Ruhr-Universität Bochum. Für seine Doktorarbeit zur Dezentralisierung in Indonesien erhielt er 1995 den Ruth-Massenberg-Preis für die beste Dissertation der Universität.

Anschließend beriet er zwei Jahre lang für die damalige Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) das indonesische Innenministerium in Dezentralisierungsfragen. Nach weiteren zwei Jahren an der Universität Bochum leitete Christoph Beier ab 2000 den Bereich Planung und Entwicklung der GTZ. 2003 übernahm er den Bereich Mittelmeer, Europa, Zentralasien sowie das Geschäftsfeld Deutsche Öffentliche Auftraggeber; 2007 den Bereich Asien/Pazifik, Lateinamerika/Karibik. 2010 wurde er in die Geschäftsführung berufen. Seit 2011 ist er stellvertretender Vorstandssprecher der neu geschaffenen GIZ.

Christoph Beier hat zahlreiche Fachbeiträge und Publikationen zu entwicklungspolitischen Themen verfasst. Zudem übt er eine Reihe ehrenamtlicher Tätigkeiten aus. So ist er Mitglied im Senat der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) sowie im Kuratorium des Instituts für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik der Ruhr-Universität Bochum und im Beirat des Deutschen Evaluierungsinstituts der Entwicklungszusammenarbeit (DEval). Dr. Beier wurde im Rahmen des Zukunftsdialogs über Deutschland 2011-2012 der Bundeskanzlerin als Kernexperte für das Thema „Deutschland in den Augen der Welt“ ernannt und 2014 von der Bertelsmann Stiftung in das Board des Bertelsmann-Transformationsindex BTI berufen.