Hans-Joachim Preuß

Dr. Hans-Joachim Preuß © GIZ

Dr. Hans-Joachim Preuß, geboren am 5. Juni 1955 in Neuwied am Rhein, absolvierte nach dem Schulabschluss zunächst eine kaufmännische Ausbildung. 1980 nahm er sein Studium der Agrarwissenschaften in Gießen auf, an das sich ein Postgraduierten-studium am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik anschloss.

Seine berufliche Tätigkeit in der Entwicklungszusammenarbeit startete Preuß 1986 in der GTZ: Bis 1990 war er in verschiedenen Funktionen in Afrika und in der Eschborner Zentrale tätig. Von 1991 bis 1994 arbeitete Preuß als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für regionale Entwicklungsforschung der Justus-Liebig-Universität in Gießen, wo er mit einer Fallstudie zur zielgruppenorientierten Agrarforschung in Entwicklungsländern promovierte. Nach seiner Rückkehr in die GTZ 1994 gehörte er bis 1996 der Stabsstelle Unternehmensentwicklung an.

1996 wechselte Preuß zur Welthungerhilfe in Bonn, wo er zunächst als Leiter des Bereichs „Programme und Projekte“ tätig war. Von 2003 bis 2009 war er Generalsekretär der Welthungerhilfe und leitete die Organisation als Geschäftsführer. Ab dem 1. Juli 2009 ist Preuß Geschäftsführer der GTZ, heute Mitglied des Vorstandes der GIZ.

Preuß ist Verfasser und Herausgeber zahlreicher Bücher und Artikel zu Fragen der ländlichen Entwicklung, der Welternährung und fragiler Staatlichkeit.

Preuß engagiert sich ehrenamtlich als Lehrbeauftragter am Institut für Politische Wissenschaften und Soziologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, als Mitglied des Beirats der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik sowie als stellvertretender Vorsitzender der Peter-Hesse-Stiftung.

Hans-Joachim Preuß ist verheiratet und hat drei Töchter.