Bessere Schulung für sicherere Lebensmittel, Aufbautraining

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Bessere Schulung für sicherere Lebensmittel (Better Training for Safer Food, BTSF) – Aufbautraining
Auftraggeber: Europäische Union
Land: EU-Staaten und Drittländer
Politischer Träger: Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher der Europäischen Kommission
Gesamtlaufzeit: 2011 bis 2013

Ausgangssituation

Bei der Lebensmittelsicherheit gibt es Bedarf für eine gemeinsame, EU-weite Umsetzung der geltenden Rechtsprechung zum Verbraucherschutz. Insbesondere Beamte und Mitarbeiter für Lebensmittelprüfungen, die die Einhaltung einschlägiger Richtlinien innerhalb und außerhalb der EU überprüfen, benötigen umfassende Kenntnisse über geltende Normen zur Lebensmittelsicherheit. Theoretische und übergreifende Grundlagen wurden bereits an die Teilnehmer vermittelt. Dabei haben sie weiteren Schulungsbedarf formuliert – unter anderem mit dem Schwerpunkt „Material mit Lebensmittelkontakt“ (vor allem Plastik). Vor allem Workshop-Teilnehmer aus Nicht-EU-Staaten und Entwicklungsländern sollen über die geltenden EU-Bestimmungen informiert werden, um die Produktion und den Export darauf abzustellen.

Ziel

Die GIZ entwickelt vertiefende Fortbildungsmaßnahmen für Lebensmittelsicherheit mit dem Schwerpunkt auf der EU-Verordnung Nr. 10/2011, Verwendung von Plastik als Lebensmittelkontaktmaterial.

Vorgehensweise

"Better training for Safer Food“ ist eine Initiative der Europäischen Kommission, mit der eine Schulungsstrategie in den Bereichen Lebensmittel- und Futtermittelrecht, Tiergesundheit, Tierschutz und Pflanzengesundheit verbunden ist. Die europäische Trainingsplattform „Train Safer Food“ wurde mit der Organisation und Durchführung der Schulungen beauftragt.

Während der Basisschulungen für Lebensmittelkontrolleure, die bis 2010 durchgeführt wurden, haben die Teilnehmer festgestellt, dass einige Themen vertieft werden sollten. „Material (vor allem Plastik) mit Lebensmittelkontakt“ war eines davon. In diesem Aufbautraining geht es um die Vermittlung von Wissen und den Erfahrungsaustausch der Teilnehmer durch Präsentationen, Gruppenarbeiten und Diskussionen.

Da die Schulungsexperten meist aus dem öffentlichen Sektor kommen, werden sie in einem Auswahlverfahren bestimmt und auf ihre Einsätze vorbereitet. Die GIZ arbeitet eng mit den nationalen Behörden für Lebensmittelsicherheit der EU-Mitgliedsstaaten zusammen.

Wirkung – Was bisher erreicht wurde

In Berlin, Vilnius und Lissabon finden Aufbautrainings mit jeweils zwei Einheiten statt.

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