17. Mai 2018 | Internationale Konferenz „Gemeinsam wirken: Partnerschaft und Dialog“

Die Ukraine unternimmt große Anstrengungen, um das Land zukunftsfähig zu machen. Deutschland unterstützt die Ukraine bei der Modernisierung. Diese Partnerschaft ist eingebettet in die Zusammenarbeit mit der EU und ihren Mitgliedsländern. Im Auftrag der deutschen Bundesregierung, anderer europäischer Länder und internationaler Geber setzt sich die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH  dafür ein, die Lebensbedingungen der ukrainischen Bevölkerung zu verbessern. In enger Zusammenarbeit mit ihren staatlichen und zivilgesellschaftlichen Partnern ist Deutschland mit seinen Beiträgen in vielfältige Aktivitäten zu den Reformen, zur Stadtentwicklung, zum nachhaltigen Wirtschaften und zur Energieeffizienz eingebunden. Aber auch Beiträge zur Stabilisierung der Situation im Osten gehören zu den Schwerpunkten der Arbeit in der Ukraine.

Seit dem Kiewer Maidan im Winter 2013/14 hat sich vieles in der Zusammenarbeit sowohl vom Umfang als auch in der Qualität verändert. Deshalb ist es an der Zeit, mit den nationalen und internationalen Partnern über das gemeinsame Wirken zu reden. Wie gut kann das umgesetzt werden, was in den Jahren des Aufbruchs in der Ukraine gemeinsam erarbeitet wurde? Ein differenzierter Diskurs über die Realität in der Ukraine ermöglicht nicht nur ein besseres Verständnis. Er eröffnet und vertieft auch die Zugänge zu der schwierigen Entwicklung, der das Land seit 2014 ausgesetzt ist. Im Rahmen der Veranstaltung am 17. Mai soll gleichermaßen Zeit zur Reflektion und  Inspiration genommen werden, um sich über die Grundlinien und die unterschiedlichen Perspektiven in der Zusammenarbeit auszutauschen. Professionalität, Systematik und Effizienz entscheiden über den Erfolg von einzelnen Vorhaben. Voraussetzung für den langfristigen Erfolg in der Zusammenarbeit ist die Qualität der Kooperationskultur,  also Verständnis, Verantwortung und Respekt.

Mit dieser Dialogveranstaltung soll ein Beitrag zum gemeinsamen Verständnis der Zusammenarbeit, den bestehenden Herausforderungen und den Perspektiven der ukrainisch-deutschen Zusammenarbeit geleistet werden. Ziel ist es, die Bindungen zu den Partnern zu stärken, indem das Erreichte gewürdigt wird und man sich für das Kommende stärkt. Den Teilnehmern der Veranstaltung soll das Angebot gemacht werden, ihre deutschen Partner jenseits der alltäglichen Arbeitsbeziehungen zu erleben: authentisch, vielfältig, engagiert und ihrem Auftrag verpflichtet.

Die Veranstaltung richtet sich an Entscheidungsträger aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft sowie an Kooperationspartner von Stiftungen, Verbänden, NGOs u.a. Sie spricht auch Botschaften und Geberorganisationen sowie die Wissenschaft und die Medien an.

                                          Programm 17. Mai 2018

 


15.00 Uhr 
 

Registrierung

16.00 Uhr  
 

Begrüßungsworte von Sabine Müller, Landesdirektorin der Deutschen Gesellschaft für
Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

16.10 Uhr 

Stepan Kubiv, Erster Stellvertretender Ministerpräsident 
 
16.20 Uhr 

Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatsekretärin im BMZ

16.30 Uhr
 

Podium 1: Zukunft gemeinsam gestalten

  • Dr. Christoph Beier, Stellv. Vorstandssprecher der GIZ
  • Dr. Peter Wagner, Leiter der EU-Koordinierungsgruppe für die Ukraine
  • Natalia Mykolska, Stellv. Ministerin für Wirtschaftsentwicklung und
    Handel - Handelsbeauftragte der Ukraine
  • Olaf Zymelka, Abteilungsleiter KfW
17.45 Uhr

Podium 2: Perspektiven der ukrainisch- deutschen Zusammenarbeit

  • Tetyana Kovtun, Stellvertretende Staatssekretärin des Ministerkabinetts der Ukraine
  • Jurii Andrukhowitsch, Schriftsteller
  • Prof. Georg Milbradt, Sonderbeauftragter der Bundesregierung für die Neustrukturierung der Verwaltung und Dezentralisierung in der Ukraine
  • Rebecca Harms, Mitglied des Europäischen Parlaments
18.50 Uhr   Schlussworte von Dr. Ernst Reichel, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der
Ukraine
 
19.00 Uhr   Empfang und Vernissage
 
22.00 Uhr Veranstaltungsende
 

Moderation: Vadym Karpjak
Sprachen: Ukrainisch, Deutsch, Englisch

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