Soziale und solidarische Ökonomie: Wirtschaftlicher Aufschwung nach der Covid-Pandemie

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Sozial und Solidarwirtschaft: Eine Strategie als Beitrag zur ökonomischen Reaktivierung vulnerabler Bevölkerungsgruppen nach der Corona-Pandemie.
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Paraguay, Mexiko
Partner: Mexikanische Agentur für Internationale Entwicklungszusammenarbeit (AMEXCID), Technisches Sekretariat für Planung (STP) von Paraguay, Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten von Paraguay (MRE)
Gesamtlaufzeit: 2021 bis 2023

Ausgangssituation

Das Ministerium für soziale Entwicklung Paraguays koordiniert derzeit die Umsetzung des Nationalen Plans zur Armutsbekämpfung „Jajapo Paraguay“. Das Ziel ist, die Armut im Land in der am stärksten betroffenen Bevölkerung zu reduzieren. 

Die COVID-Pandemie wirkt sich dabei wirtschaftlich besonders stark auf die Menschen aus und verschärfte bestehende Ungleichheiten. Daher sind neue Maßnahmen nötig, um die Wirtschaft anzukurbeln und vor allem gefährdete Wirtschaftsbereiche stärker einzubeziehen. 

Die Dreieckskooperation unterstützt Paraguay dabei und greift dafür auf die Erfahrung Mexikos zurück, das über 30 Jahre die Sozial- und Solidarökonomie gefördert hat. Die Maßnahmen aus Mexiko werden an die paraguayische Realität angepasst und sollen die produktive, finanzielle und verbraucherbezogene Eingliederung fördern und die Organisationen der sozialen Wirtschaftsbranche besser vernetzen.

Ziel

Paraguay setzt erfolgreich eine wirtschaftliche Reaktivierungsstrategie um, die negative Auswirkungen der Covid-Pandemie auf gefährdete Bevölkerungsgruppen abmildert.

Vorgehensweise

Das Projekt arbeitet in drei Schwerpunkten: 

Es erarbeitet eine Strategie, um die Sozial- und Solidarökonomie zu fördern. Dazu überträgt es technische und methodische Erfahrungen aus Mexiko nach Paraguay und unterstützt dazu den Kompetenzaufbau und den Austausch von Erfahrungen. 

Des Weiteren finden Pilotprojekte statt, die die Anwendung der angepassten Instrumente und Methoden aus Mexiko in drei Gemeinden in Paraguay demonstrieren: in der Stadt, auf dem Land und unter Indigenen. Anschließend werden sie im Rahmen des Nationalen Plans zur Armutsbekämpfung umgesetzt.

Außerdem verbreitet das Vorhaben gewonnenes Wissen und gute Erfahrungen, Erkenntnisse und gelernte Lektionen, um den regionalen Austausch zu fördern. Dieser soll dann zur Umsetzung der Regionalen Agenda für Inklusive Soziale Entwicklung beitragen.

Stand: Juli 2021

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