14.09.2017

Zwischen Fakten und Fake News – Meinungsfreiheit und Teilhabe im digitalen Zeitalter

Entwicklungen in der digitalen Welt wie Cyberangriffe während Wahlkämpfen werden zunehmend als Gefahr für die Demokratie gesehen.

Zwischen Fakten und Fake News – Meinungsfreiheit und Teilhabe im digitalen Zeitalter

Digitale Medien und soziale Netzwerke haben in der öffentlichen Wahrnehmung einen Imagewandel durchlebt, der am Beispiel des Arabischen Frühlings besonders deutlich wird: Während der Arabellion war die Euphorie über die freie Meinungsäußerung und Demokratisierung durch Twitter, Facebook und co. groß.

Heute fällt die Aufmerksamkeit zunehmend auf Fake News und Heerscharen von Bots und Trollen, die ihr Unwesen in den gleichen Netzwerken treiben. Entwicklungen in der digitalen Welt wie Cyberangriffe während Wahlkämpfen werden zunehmend von Politik und Gesellschaft als Gefahr für die Demokratie gesehen.

Bonn und die Welt will das Thema „Zwischen Fakten und Fake News – Meinungsfreiheit und Teilhabe im digitalen Zeitalter“ genauer unter die Lupe nehmen. Digitalisierung und Demokratie – Wie passt das zusammen? Wie beeinflussen neue Medien die Meinungsbildung in Deutschland und weltweit? Und welche Chancen bieten digitale Medien für Menschenrechte?

Es diskutieren:

  • Steffen Leidel, Leiter des Bereichs Digitales und Wissensmanagement bei der DW Akademie
  • Caja Thimm, Professorin für Medienwissenschaft und Intermedialität und Leiterin des Instituts „Medienwissenschaft“ an der Universität Bonn
  • Isabel Rodde, GIZ-Beraterin für Governance und Menschenrechte
  • Moderation: Lutz Warkalla, Redakteur beim General Anzeiger Bonn

Veranstaltungsort/-zeit:

14. September 2017, 18:00 bis 20:00 Uhr

GIZ, Großer Saal,
Friedrich-Ebert-Allee 36,
53113 Bonn

Wir bitten um Anmeldung bis zum 8.September unter bonn-welt​@giz.de.

Die Veranstaltung ist live im Internet auf der Plattform „Periscope“ zu verfolgen. Den Link finden Sie kurz vorher am Tag der Veranstaltung im Twitter-Kanal der GIZ: https://twitter.com/giz_gmbh