Prävention und Bekämpfung von Krankheiten

Händewaschen kann zahlreiche Krankheiten verhüten. Fit for School – effektives Schulgesundheitsprogramm in Laos. © GIZ Laos

Weltweit führen soziale und umweltbezogene Veränderungen zu sich wandelnden Krankheitsmustern. 

So treten mit dem Klimawandel Malaria und andere durch Vektoren übertragene Krankheiten inzwischen auch in Regionen auf, in denen sie zuvor vollkommen unbekannt waren. Die Zunahme des Welthandels und des internationalen Reiseverkehrs haben dazu geführt, dass Epidemien leichter auf andere Weltregionen übergreifen, so dass die Staaten dazu gezwungen sind, sich auf diesen Fall vorzubereiten. 

Zwar sind immer noch mehrere Millionen Menschen von HIV betroffen, doch die Entwicklung hat gezeigt, dass Fortschritte möglich sind, wenn die Mitglieder der Weltgemeinschaft sich abstimmen und gezielt reagieren; umso mehr wenn Gesellschaften, Unternehmen und Regierungen an einem Strang ziehen und sich umfassend um Prävention bemühen. 

Ein großer Teil der Weltbevölkerung leidet nach wie vor unter Hunger und Mangelernährung. Gleichzeitig führt eine sich verändernde Lebensweise, die durch zu wenig körperliche Bewegung, eine fett- und kohlenhydratreiche Ernährung, Alkoholmissbrauch und Rauchen geprägt ist, dazu, dass immer mehr Menschen an nicht übertragbaren Krankheiten wie Diabetes oder Krebs erkranken. 

Die GIZ arbeitet zusammen mit ihren Partnern an der Prävention der Krankheiten, die das größte Problem in den Partnerländern darstellen. Dies erfordert gezielte Anstrengungen und Maßnahmen, die auf die jeweiligen Krankheiten und Umstände genau abgestimmt sind. Die Bekämpfung von Krankheiten kann jedoch nur dann dauerhaft erfolgreich sein, wenn die Maßnahmen mit dem Aufbau ebenso leistungsfähiger wie robuster Gesundheitssysteme und einer politikfeldübergreifenden Zusammenarbeit einhergehen.

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HIV und Tuberkulose

Mehr als 35 Millionen Menschen leben mit HIV und jedes Jahr gibt es etwa 8,5 Millionen neue Tuberkulose-Fälle. Dies verursacht erhebliche Kosten für Gemeinschaften, Arbeitsplätze, Gesundheitssysteme und Volkswirtschaften.

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Fehlernährung

Während noch immer viele Menschen an Hunger und Mangelernährung leiden, steigt durch eine veränderte, ungesunde Lebensweise die Zahl nicht übertragbarer Krankheiten wie Diabetes und Krebs.

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Kontakt

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health@giz.de


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