Werte und Religion

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Potenziale von Religion erkennen und in die Zusammenarbeit einbeziehen

Religiöse Werte beeinflussen das Denken und Handeln von Milliarden Menschen. Weltweit fühlen sich acht von zehn Menschen einer Religionsgemeinschaft zugehörig. Religionen und ihre Werte sind eine entscheidende Orientierungsgröße im alltäglichen Leben.

Das Thema Religion hat bisher jedoch kaum Eingang in die staatliche Entwicklungspolitik gefunden. Weder wurde der Einfluss religiöser Akteure auf die Entwicklungszusammenarbeit systematisch betrachtet, noch wurde eine Kooperation auf Basis gemeinsamer Werte explizit angestrebt. Aufgrund ihres meist säkularen Selbstverständnisses begegnen Akteure der Entwicklungspolitik dem Thema Religion oftmals mit Skepsis und Zurückhaltung.

Eine Entwicklungspolitik, in deren Zentrum der Mensch steht, muss sich auch mit dessen Blick auf die Welt auseinandersetzen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat deshalb das Programm Werte, Religion und Entwicklung eingerichtet. Ziel ist es, in einer wertebasierten Entwicklungspolitik die Religion als eine wichtige Ressource auf dem Weg zu nachhaltiger Entwicklung und Frieden einzubeziehen.

 

Aus unserer Arbeit

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Werte und Religion in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

Religion hat starke politische und gesellschaftliche Gestaltungskraft, denn sie beeinflusst Weltsicht, Lebensstil und Engagement vieler Menschen. Eine Entwicklungspolitik, die diese Tatsache einbezieht, kann dazu beitragen, zukünftiges Handeln gezielter auf Nachhaltigkeit auszurichten.

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Dr. Ute Böttcher
ute.boettcher@giz.de


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