Werte und Religion

Sarah Hugo-Hamman, Schöpfungsmythologie

Ein Auftragswerk der Künstlerin Sarah Hugo-Hamman zum Thema Werte, Religion und nachhaltige Entwicklung.

Klimawandel, steigende Flüchtlingszahlen, Bevölkerungswachstum, gewaltsame Konflikte, eine größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich – um den enormen Herausforderungen unserer Zeit entgegenzutreten, ist nicht nur Sachkenntnis erforderlich, sondern auch eine Kooperationskultur, die auf einem offenen Dialog über gemeinsame Werte beruht. Dabei liegt es im Interesse aller, Entwicklungspolitik nicht kurzfristigen Kalkülen oder Geber- und Nehmerinteressen unterzuordnen.

Einen wichtigen Beitrag können dabei Religionen leisten. Religiöse Werte beeinflussen das Denken und Handeln der meisten Menschen, auch in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Das Thema Religion wurde bisher jedoch kaum systematisch in die Entwicklungspolitik einbezogen. Entwicklungsrelevante Beiträge, die religiöse Akteure oftmals lange vor den staatlichen Akteuren leisten, werden bislang noch wenig wahrgenommen. Der Missbrauch von Religion ist in der öffentlichen Meinung wesentlich präsenter als ihre Potenziale als wertestiftende Ressource.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat daher das Programm Werte, Religion und Entwicklung eingerichtet. Es wird von der GIZ umgesetzt, um das Thema Religion systematischer in die Entwicklungspolitik zu integrieren: Die Kompetenzen im Umgang mit dem Thema sollen erhöht werden und die Potenziale von Religion für eine erhöhte Wirksamkeit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit erkannt und einbezogen werden.

 

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